Das sagt die Polizei zu dem Whatsapp-Gerücht

Junge in Grassau von hochgiftiger Schlange gebissen?

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Grassau - Zur Zeit macht eine Whatsapp-Nachricht die Runde, in der behauptet wird, ein Schüler sei am Reifinger Weiher von einer hochgiftigen Schlange aus Costa Rica gebissen worden.

Update: Pressemitteilung der Polizei

Via soziale Medien wurde verbreitet, dass sich im Reifinger Weiher in Grassau eine hochgiftige Schlange aus Costa Rica befinden soll, die bereits einen Jungen gebissen hat, der anschließend im Krankenhaus behandelt werden musste. 

Sogar von einer aus einem Terrarium entflohenen Giftschlange war die Rede. Auch die Polizei Grassau bekam hiervon natürlich Wind und es wurde alles in Bewegung gesetzt, um diesen Fall aufzuklären.

Es stimmt, es wurde ein Junge nach einem Schlangenbiss ins Krankenhaus eingeliefert. Hier wurde aber diagnostiziert, dass es sich nicht um einen toxischen (also giftigen) Schlangenbiss handelt. Dem Jungen geht es gut und es kann also Entwarnung gegeben werden. 

Im Reifinger Weiher kann weiterhin ohne Bedenken gebadet werden. Um welche Schlange es sich hierbei gehandelt hat, konnte bislang noch nicht festgestellt werden.

Pressemitteilung der Polizei Grassau

Erstmeldung

Unsere Redaktion hat bei der Polizei Grassau nachgefragt, was an dem Gerücht dran ist. Die Polizei hat das Gerücht natürlich auch schon erreicht und hat dort für klingelnde Telefone gesorgt. Tatsächlich ist ein junger Mann von einer Schlange gebissen worden, so ein Sprecher der Polizei Grassau.

Keine Giftschlange in Grassau unterwegs

Die Polizei versichert aber, dass es sich bei dem Tier um eine einheimische und ungiftige Schlangenart handelt. Offenbar hat sich aber die Bisswunde des jungen Mannes stark entzündet. Vermutlich ist das Gerücht deswegen entstanden. 

Die Polizei kündigte eine Pressemitteilung zu dem Vorfall an, die wir natürlich an dieser Stelle veröffentlichen werden.

Rubriklistenbild: © dpa / Montage

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