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Alexander Hubers waghalsige Klettertouren

OVB
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In der Pause war Alexander Huber damit beschäftigt, den vielen Autogrammwünschen der Zuschauer nachzukommen. Zudem sammelte er Spenden für seine "Karakorum Hilfe".

Grassau - Eindrucksvoll dokumentierte Extrembergsteiger Alexander Huber in seiner Multivisionsshow "Die fünfte Dimension" im ausverkauften Heftersaal seine Bergtouren.

Es sei die "gelebte Freiheit" in den Bergen, die Huber antreibt, sich in die Steilwände, ausgerüstet nur mit dem Allernotwendigsten, zu begeben. "Je steiler, desto geiler", sagte er zum Erstaunen der Zuhörer. Alleine klettern sei eine spannende Sache, gestand Huber und schwärmte dabei von der 515 Meter hohen Steilwand der "Drei Zinnen" in den Sextener Dolomiten.

Alexander Huber allein in den Drei Zinnen.

Es gebe nur einen Faktor, der das Klettern schwierig macht, meinte er: "Man muss sich festhalten, sonst ist es eine todsichere Sache." Man lerne, sich selbst zu vertrauen und seine Angst zu kontrollieren. Man müsse zudem ständig voll konzentriert sein und lernen, seine Kräfte realistisch einschätzen.

Extreme Bilder lieferte der 41-jährige Traunsteiner von seiner Klettertour am Grand Capusin im Montblanc-Massiv im Jahre 2005. Hier sei die besondere Herausforderung der Abstieg gewesen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung entführte Alexander Huber die Zuschauer nach Pakistan zu dem Eternial Flame, wo er die "Nameless Towers" bezwungen hatte. Ein anderes Extrem habe seine Expedition in Eis und Schnee in der Antarkis bedeutet - "Klettern in einer Tiefkühltruhe".

Das Schönste an dieser "fünften Dimension" stelle die Emotion, die Leidenschaft, dar, die so stark sei, dass sie einen das ganze Leben begleite. Die Intensität des Kletterns hänge nicht von der Schwierigkeit des Berges, sondern allein von dem persönlichen Erlebnishorizont ab, betonte er. Ganz nach dem Motto, jeder könne nach seiner Façon glücklich werden, appellierte er an die Gäste, raus zu gehen, die Natur zu genießen und auf die Berge zu steigen. "Aber gescheit festhalten, denn der Berg kann beißen".

Chiemgau-Zeitung

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