SPD Grassau

Rudi Jantke und SPD haben viel vor in Grassau

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Die Wahlkampfveranstaltung der SPD Grassau war gut besucht.

Grassau - Auf einer Wahlveranstaltung der SPD berichtete Bürgermeister Rudi Jantke über die Erfolge in seiner Amtszeit. Er wolle sich auch weiterhin für die Grassauer Bürger einsetzen.

Grassau könne sich im Vergleich mit anderen Gemeinden durchaus sehen lassen, betonte Bürgermeister Rudi Jantke bei der Wahlveranstaltung der Grassauer SPD im Gasthof zur Post. In seiner bisherigen Amtszeit seit 2002 sei gemeinsam mit allen Gruppierungen viel erreicht worden. Neben der Sicherung der Trinkwasserversorgung und der Ansiedlung des Biomassehofes sei insbesondere die Neugestaltung des Grassauer Zentrums im Rahmen des Städtebauförderprogrammes eine große organisatorische und finanzielle Herausforderung für die Gemeinde gewesen.

Zunächst sehr umstritten war die Entscheidung, den Reifinger Weiher zum Badesee auszubauen. Nur mit knapper Mehrheit wurde der Beschluss hierzu im Marktgemeinderat gefasst, nun aber würden alle Fraktionen im Marktgemeinderat hinter dieser Freizeiteinrichtung stehen.

Der Aufbau der Fernwärmeversorgung sei eine weitere wichtige und zukunftsweisende Maßnahme für die Gemeinde gewesen, so Rudi Jantke. Nach nur wenigen Jahren seien 14 Kilometer Wärmeleitungen verlegt und mehr als 500 Haushalte und Gewerbebetriebe angeschlossen. Jährlich werden 1,5 Millionen Liter Heizöl und damit 4000 Tonnen CO2 durch die Verbrennung heimischer Biomasse in Form von Holz-Hackschnitzeln eingespart. Nun sei das Heizwerk an seiner Kapazitätsgrenze angekommen und das Interesse der Hauseigentümer an einem Anschluss halte weiterhin an. Deshalb beschloss der Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens die Erweiterung der Anlage um einen zusätzlichen Biomassekessel. Die bisherigen Erfolge, so Jantke abschließend in seinem Rückblick, konnten nur durch die vertrauensvolle kollegiale Zusammenarbeit im Marktgemeinderat und durch die vorbildliche Unterstützung durch seine Mitarbeiter erreicht werden.

In seiner Begrüßung zu Beginn der Wahlveranstaltung freute sich der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dr. Dieter Hahn besonders über den sehr guten Besuch. Der volle Saal zeige das Interesse vieler Bürger, sich vor der anstehenden Kommunalwahl über die Schwerpunkte der SPD-Politik zu informieren. Er hoffe, dass auch die nächste Veranstaltung, der traditionelle Kommunalpolitische Aschermittwoch in Mietenkam, ähnlichen Zuspruch finden werde, so Hahn.

Sepp Konhäuser

Der zweitgrößte Landkreis Bayerns mit gut 20 Prozent Naturschutzflächen, 170.000 Einwohnern, vier Städten und 31 Gemeinden, mit einem starken Anteil an teilweise weltmarktführenden Industriebetrieben, hoch motivierten Mittelständlern, produzierendem Gewerbe und gut aufgestellten Handwerksbetrieben, einem starken Tourismusbereich im Süden sowie einer immer noch kleinteiligen, intakten Landwirtschaft stelle hohe Anforderungen an die Kommunalpolitik in den Bereichen Bildung und Infrastruktur, betonte der Landratskandidat der SPD, Sepp Konhäuser, bei seiner Vorstellung in Grassau. Die Arbeit sei das zentrale Element der sozialen Absicherung für die Landkreisbürger, deshalb benötigten die heimischen Betriebe, um im Wettbewerb bestehen und ausreichend Arbeitsplätze anbieten zu können, eine gut ausgebaute Infrastruktur und eine qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses. Mit einer Arbeitslosigkeit von drei Prozent und einer Jugendarbeitslosigkeit von unter zwei Prozent sei der Landkreis auf diesem Gebiet eine der vorbildlichsten Regionen in ganz Europa. Er selbst stehe für eine zuverlässige Politik ganz im Zeichen der Tradition des letzten SPD-Landrats in Traunstein, Sepp Kiene. Neben vielen wichtigen Aufgabenbereichen, wie die Bildung und Ausbildung sowie Gesundheitsfürsorge, werde in den nächsten Jahren besonders der Hochwasserschutz im Mittelpunkt seiner Anstrengungen stehen, so Konhäuser. Alle politisch Verantwortlichen müssen erkennen, dass die Erhöhung der Dämme keine Lösung sein kann. Es müsse in Zusammenarbeit mit allen Gemeinden entlang der Flüsse aber auch mit den Landwirten geeignete Vorsorge durch die Ausweisung von Retentionsflächen getroffen werden. Das Thema dürfe nicht einschlafen, bis das nächste Hochwasser kommt, es müsse jetzt vorausschauend gehandelt werden, so der SPD-Landratskandidat. Dabei freue er sich auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Grassauer Kreistagskandidaten Rudi Jantke, Marina Gasteiger und Olaf Gruß sowie den weiteren Kandidaten aus dem Achental Franz Gnadl aus Übersee, Thomas Beilhack und Peter Ritter aus Unterwössen sowie Monika Rappl aus Schleching.

Zukünftige Aufgaben

Jantke, der selbst auf der Marktgemeinderatsliste auf Platz eins kandidiert, sagte, er hoffe in seiner politischen Arbeit weiterhin durch eine große SPD-Fraktion unterstützt zu werden. Die Zusammensetzung der Liste mit Kandidatinnen und Kandidaten aller Altersgruppen und aus allen Ortsteilen der Gemeinde, bilde ein attraktives Angebot für die Wähler und bürge wieder für eine erfolgreiche Fraktion im nächsten Marktgemeinderat.

Alle SPD-Bewerberinnen und Bewerber waren anwesend und stellten sich den Besuchern der Veranstaltung mit ihren Zielen für die Gemeinde und auch der jeweiligen Motivation zu ihren Kandidaturen vor.

Im Ausblick auf die kommenden Aufgaben stehe nach der Wahl der Bau einer neuen BRK-Rettungswache mit Notarztstation an, so Rudi Jantke. Mit großem finanziellen Aufwand werde hier eine Einrichtung geschaffen, welche die Gesundheitsversorgung für Grassau und das ganze Achental sichern und verbessern werde.

In diesem Jahr könne auch die Sanierung der Ortsmitte von Mietenkam mit der Schaffung eines Dorfladens und eines Versammlungsraumes abgeschlossen werden.

Die Marktgemeinde und auch die ganze Region des Ökomodells Achental haben sich das anspruchsvolle Ziel gesetzt, energetisch unabhängig zu werden. Bei der Wärmeenergie sei man auf dem richtigen Weg. Großer Nachholbedarf sei aber noch bei der Gewinnung von elektrischer Energie gegeben. Auch im Markt Grassau seien inzwischen sehr viele geeignete Dachflächen mit Fotovoltaikanlagen zur Stromerzeugung versehen worden. Dies reiche aber bei weitem nicht aus. Windkraft stehe nicht zur Verfügung, nachdem das Achental als Ausschlussgebiet für Windkraftanlagen gelte. Wer aber gewaltige Stromtrassen und auch die Atomenergie ablehne, müsse auf eine dezentrale Energieversorgung setzen und sich hierbei auch den modernen Möglichkeiten der Nutzung der Wasserkraft öffnen, so Rudi Jantke. Dies könne aber nur unter Beachtung des Hochwasserschutzes und der Belange der Landwirtschaft, wie auch des Umwelt-und Naturschutzes geschehen.

Beim seinem Amtsantritt als Bürgermeister im Jahre 2002 haben die Schulden der Marktgemeinde Grassau nach Abzug der Rücklagen mehr als 5,3 Millionen Euro betragen. Durch eine vorausschauende Finanzplanung durch die Kämmerei und einem verantwortungsvollen Umgang mit den Steuergeldern durch den Gemeinderat gei es in den letzten Jahren gelungen, den Schuldenstand trotz hoher Investitionen deutlich zu senken und zugleich eine ansehnliche Rücklage anzusparen.

Pressemitteilung SPD Grassau

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