Kathrein-Sprecher dementiert Gerüchte

Schließt die ESC GmbH die Tore?

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Sorge um ihren Arbeitsplatz haben derzeit die Mitarbeiter der ESC GmbH Grassau, ein Kathrein-Tochterunternehmen.

Grassau - Rund 70 Arbeitsplätze der ESC GmbH in Grassau seien in Gefahr, so die Meldungen gestern. Nun gab es ein entschiedenes Dementi:

"Die ESC GmbH in Grassau soll zum 1. September geschlossen werden" - diese Nachricht machte gestern in einigen Medien die Runde. Dies habe die Betriebsleitung der Belegschaft mitgeteilt, hieß es. Davon und von schon erfolgten Produktionsverlagerungen nach Ungarn würden mehr als 70 Mitarbeiter betroffen sein.

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"Dies entspricht nicht den Tatsachen", dementierte Rudolf Sonnleitner, Firmensprecher der Kathrein-Werke KG Rosenheim, gestern die Meldungen auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. Das Reparatur- und Aufbereitungsgeschäft werde am Standort ESW Wetzlar der Katek-Gruppe konzentriert. "Alle Mitarbeiter der ESC GmbH erhalten das Angebot, bei der Katek GmbH am Standort Grassau einzutreten. Alternativ dazu können sie einen Arbeitsplatz bei der ESW in Wetzlar annehmen", erklärte Sonnleitner.

Das ESC-Geschäft werde auch nicht nach Ungarn verlagert. Im Rahmen einer Umstrukturierung werden 70 Arbeitsplätze in der Katek-Gesamtgruppe reduziert. Sonnleitner: "Mitarbeiter, die in Altersteilzeit gehen, werden nicht nachbesetzt. Die Anzahl an Leihkräften wird angepasst, befristete Verträge werden überprüft und nur in Einzelfällen nachbesetzt." Der Standort werde konsequent modernisiert, was zu weiteren Ressourcen-Anpassungen führen werde, so der Unternehmenssprecher. Ob dadurch weitere Arbeitsplätze abgebaut oder verlagert werden, wollte Sonnleitner nicht kommentieren.

Dem Betriebsratsvorsitzender Günter Duda waren die Meldungen indes unbekannt. "Ich kann selbst nichts dazu sagen, weil mir keine Informationen vorliegen."

ul/Chiemgau-Zeitung

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