So grün ist Unterwössen

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Unterwössen - "Wenn man sich die Straßenlaterne ansieht, merkt man gleich, dass wir grünen Strom haben", meint Otto Gauderer aus Unterwössen. Doch wie grün ist der Strom wirklich?

Beim öffnen seiner letzten Stromrechnung fiel es dem Unterwössener auf: Die Energie der Elektrizitäts-Werke in der Gemeinde wird zu einem Teil aus erneuerbaren Energien gewonnen. Prompt erinnerte sich Gauderer auch wieder an die Straßenlampe vor seiner Haustür. "Es hat mich schon immer amüsiert, dass die Laterne von Jahr zu Jahr dichter bewachsen ist. Und wenn man sich die so ansieht, dann merkt man gleich, dass der Strom hier grün ist", so der Unterwössener scherzhaft.

Doch wie grün ist der Strom wirklich in der Gemeinde? Chiemgau24.de hat mit Anton Döllerer, Geschäftsführer des E-Werks in Unterwössen gesprochen. Er erklärte uns, dass jährlich 1,2 Millionen Kilowattstunden des Stroms in Unterwössen aus Wasserkraftanlagen eingespeist werden. Das entspricht ungefähr einem Wert von 12 Prozent.  "Wir haben dabei selbst drei Turbinen. Der Rest kommt aus zwei weiteren Wasserkraftanlagen."

Mit der grünen Laterne vor Gauderers Haustür hat das aber natürlich wenig zu tun. Der Unterwössener hat sich auch des öffteren schon gefragt, warum die Lampe nicht von dem Bewuchs befreit wird. "Aber eigentlich wäre es ja schade, wenn die Sträucher weg wären. Der Kontrast zur Kirche im Hintergrund ist nämlich toll anzuschauen."

ps/red

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