Reit im Winkl: Eigenes Defizit zu tragen

"Ideell unterstützen, finanziell nicht"

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Reit im Winkl - Eltern, Kindergärten und Schulen suchen Hilfe bei der Gemeinde Reit im Winkl. Es geht um das Hallenbad in Unterwössen.

Mit der Bitte um Unterstützung haben sich Elternbeiräte der Kindergärten und Schulen im Achental an die Gemeinde Reit im Winkl gewandt. Es gehe um das geschlossene Unterwössener Hallenbad, hieß es in dem Text, den Bürgermeister Josef Heigenhauser den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung vorlas. Für Schüler und Kindergartenkinder könne in Unterwössen kein Schwimmunterricht mehr angeboten werden.

In dem Brief wurde um Solidarität für das Hallenbad ersucht. Möglichst alle Gemeinden im Achental sollten sich darum bemühen, dass zukünftig dort wieder Schwimmkurse angeboten werden könnten.

Ideell, so der Grundtenor einer kurzen Aussprache der Gemeinderäte, wolle man diese Initiative durchaus unterstützen, finanziell dagegen nicht. Reit im Winkl trage bereits ein hohes jährliches Defizit beim Unterhalt des eigenen Hallenbades, die Unterstützung der Nachbargemeinde sei in dieser Hinsicht nicht möglich.

"Allerdings fahren viele unserer Kinder und Jugendlichen in Richtung Achental zum Schulbesuch. Es wäre auch möglich, dass die Schüler für den Schwimmunterricht den umgekehrten Weg nehmen für Kurse in unserem Bad", so Heigenhauser abschließend.

ost/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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