Jahreshauptversammlung BRK Bereitschaft Achental

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V.l.n.r.: Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner, Jürgen Triebler (Ehrung für 20 Jahre beim BRK), stellv. Bereitschaftsleiter Dominik Hilger (Ehrung für 15 Jahre BRK), Peter Greinwald (Ehrung für 30 Jahre beim BRK), Kreisbereitschaftsleiter Jakob Goess

Grassau - Am Freitag traf sich die Bereitschaft Achental des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Grassau zur Jahreshauptversammlung.

Neben einem Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2009 wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Tag und Nacht im Einsatz für die Menschen der Achentalgemeinden – das haben sich die Mitglieder der BRK Bereitschaft Achental mit Sitz in Grassau auf ihre Fahnen geschrieben. Ein Engagement, das üblicherweise ohne großes Aufsehen erledigt wird. Wenn der Piepser ertönt, wird nicht nachgefragt, sondern geholfen. Doch einmal im Jahr dürfen sich die ehrenamtlichen Helfer auf die Schulter klopfen und nicht ohne Stolz auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Und der Rückblick auf 2009 ist mehr als eine Statistik.

Hinter den Zahlen der Einsatz- und Ausbildungsstunden stehen viele Geschichten und harte Arbeit. Ganze 725 Stunden lang trafen sich die Rotkreuzler zum Üben. Das Spektrum reicht hier von theoretischem Unterricht bis hin zu ganz praktischen Dingen wie dem Training der Herz-Lungen-Wiederbelebung oder dem Üben mit den Freiwilligen Feuerwehren aus dem Achental.

Aber auch in realen Einsätzen bewiesen die Mitglieder der Bereitschaft ihr Können. In insgesamt 621 Einsatzstunden bei Sanitätsdiensten wie der Trachtenwallfahrt in Raiten, dem Schützenfest in Staudach, einem Flugtag auf dem Segelflugplatz in Unterwössen oder zusammen mit anderen Bereitschaften aus dem Landkreis auf dem Biathlon in Ruhpolding. Über das Jahr wurden dabei insgesamt 40 Personen versorgt, fünf waren sogar so schwer erkrankt, dass sie nach einer Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld der Grassauer Sanitäter ist der Hintergrunddienst, der in der Nacht von zuhause aus geleistet wird und den regulären Rettungsdienst verstärkt. Der Piepser schrillte 2009 ganze 38 Mal und die Mannschaft aus Grassau rückte aus. Die Rettungsleitstelle alarmiert den zusätzlichen Rettungswagen immer dann, wenn alle anderen Fahrzeuge des Rettungsdienstes bereits beschäftigt sind oder die Anfahrt länger dauern würde. BRK-Kreisbreitschaftsleiter Jakob Goess lobte diese große Leistung und betonte, dass der ehrenamtlich organisierte Hintergrunddienst einzigartig im gesamten Landkreis Traunstein sei. Ende des Jahres konnte die Bereitschaft Achental mit Hilfe ihres Fördervereines zudem ein neues Fahrzeug für diesen Zweck kaufen. Der Rettungswagen wurde komplett aus Spendengeldern und den Einnahmen der Brotzeitstände des BRK auf den Dorfmärkten in Grassau finanziert.

Zu guter Letzt konnte Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner zusammen mit Kreisbreitschaftsleiter Goess und dem BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer aus Traunstein Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit beim BRK aussprechen. Es wurden Urkunden für 10, 15, 20, 25 und sogar 30 Jahre Mitgliedschaft vergeben.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.brk-grassau.de.

Presseinformation BRK Bereitschaft Achental

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