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Elfjähriger von Kreuzotter gebissen

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Eine junge Kreuzotter, aufgenommen bei der Wuhrsteinalm im Geigelsteingebiet.

Schleching - Ein elfjähriger Urlauber aus Olching bei München, der Schlangen eigentlich zu seinen Hobbys zählt, wurde vergangene Woche nahe der Wirtsalm im Geigelsteingebiet von einer Kreuzotter gebissen.

Altbürgermeister Fritz Irlacher berichtete jetzt, der Bub hatte die Schlange falsch am Schwanz angefasst. Das Tier konnte ihn so blitzschnell in den Finger beißen.

Weil die Bisswunde schnell ausgesaugt wurde, konnte nach Irlachers Dafürhalten Schlimmeres verhindert werden. Nach dem Abtransport ins Krankenhaus und dreitägigem Aufenthalt geht es dem Elfjährigen wieder gut.

Kreuzottern sind im Geigelsteingebiet nicht selten. Normalerweise flüchten die Tiere, solange sie sich nicht direkt bedroht fühlen. Es empfiehlt sich also, auf den Wegen zu bleiben, was im Naturschutzgebiet Geigelstein ja auch vorgeschrieben ist.

Typisch für die Kreuzotter ist das deutliche Zickzackband am Rücken, die Farbe kann von schwarz über braun bis grau reichen. Das Gift der heimischen Kreuzotter ist für Erwachsene nicht lebensbedrohlich, in seltenen Fällen kommen ein Kreislaufschock oder Herzrhythmusstörungen vor. Kinder dagegen sind sehr gefährdet. Der Biss bewirkt durch die Verunreinigung immer ein lokales Ödem, das auf jedem Fall ärztlich behandelt werden muss.

bre/Chiemgau-Zeitung

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