Jugendtag der Feuerwehr war ein voller Erfolg

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Vom Hubrettungssteiger genießt man aus 30 Metern Höhe einen eindrucksvollen Überblick über das Areal.

Reit im Winkl - Die Feuerwehr Reit im Winkl war Organisator und Ausrichter eines Jugendtages, an dem bis auf wenige Ausnahmen alle Jugendlichen der 20 Feuerwehr-Ortsgruppen teilnahmen.

150 Teilnehmer fanden sich im Hochseilgarten am Masererpass ein. "Ich glaube, es ist wirklich niemand zu Hause geblieben", meldete am frühen Nachmittag ein überaus zufriedener Kreisbrandinspektor "Schorsch" König und fand für diesen positiven Zuspruch trotz der anfänglich ungünstigen Voraussetzungen gleich mehrere Ursachen. "Dieser Jugendtag findet alle zwei Jahre statt, der letzte im Hochseilgarten in Übersee ist super angekommen", weswegen die Verantwortlichen als Treffpunkt neuerlich einen Kletterwald vereinbarten. "Zu unserem Konzept gehört auch, dass die Teilnehmer möglichst viel selbst in die Hand nehmen müssen".

Das hieß beispielsweise, dass sich die vielen Buben und etlichen Mädchen ihr Mittagessen am Grillstand selbst zubereiten mussten. Das Programm des siebenstündigen Jugendtags schien die Jungfeuerwehrler insgesamt sehr anzusprechen. "Wir haben bestimmt schon an die 100 Jugendliche nach oben gefahren", berichtete beispielsweise Manuel Bürger im Korb des Reit im Winkler Hubrettungssteigers, der den Mitfahrenden aus bis zu 30 Metern Höhe einen eindrucksvollen Überblick über das Areal verschaffte.

Aber auch die angebotenen Spiel- und Übungsstationen und freilich der für diese Saison erweiterte Hochseilgarten schien nach dem Geschmack der Teilnehmer, überall war Hochbetrieb, zur Freude der Veranstalter und insbesondere des 53-jährigen König. "Im Kern geht es uns bei solchen Treffen um die Stärkung der Teamfähigkeit, um die Kommunikation unter den einzelnen Ortsgruppen, um Werbung für die Aufgaben der Feuerwehr und auch um dadurch neue Jugendliche für uns zu interessieren." Echte Nachwuchssorgen kenne man zwar kaum, auch wenn nicht alle Feuerwehren in der von ihm seit 2002 betreuten Region personell optimal versorgt seien.

Aber hier sehe er allerdings durchaus Lösungsmöglichkeiten. So sei es immer noch nicht bei allen von ihm betreuten Feuerwehr-Ortsgruppen selbstverständlich, dass auch Frauen aufgenommen würden. Möglicherweise waren auch solche Themen ein Teil der Kommunikation unter den Jugendlichen der einzelnen Ortschaften bei ihrem großen Treffen am Masererpass.

ost/Chiemgau-Zeitung

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