In einem langen Zug gingen rund 350 Teilnehmer durch Marquartstein

Lichterfest wurde zum Bürgerfest

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Lichterfest in Marquartstein: Die alte Brücke über die Tiroler Ache war geschmückt mit vielen bunten Laternen und zeigte sich "in bestem Licht".

Marquartstein - Hunderte von Kerzen und unzählige Laternen erleuchteten am Volkstrauertag malerisch die alte Brücke in Marquartstein sowie die beiden Uferwege an der Tiroler Ache.

Anlass war das erste Marquartsteiner Lichterfest, das der Kinder- und Jugendförderverein Marquartstein veranstaltete. Die ungewöhnlich gut besuchte Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Mit dem Bau der neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Tiroler Ache entstand bei einer Gruppe Marquartsteiner Bürgerinnen und Bürger die Idee, an diesem Bauwerk ein Lichterfest zu veranstalten und dazu möglichst viele Einwohner, ob jung, ob alt, zusammenzubringen. Im Laufe der vergangenen Monate nahm diese Idee dann mehr und mehr Gestalt an. Ein Organisationsteam arbeitete die Pläne aus und gewann dabei viele Mitstreiter aus dem Ort, die sich vor allem beim Laternenbasteln, beim Aufstellen der Kerzen an den Radwegen, an einer ausgefeilten Befestigungskonstruktion für die Laternen an der alten Marquartsteiner Brücke sowie an der Bewirtung beteiligten.

Am Sonntag, mit Beginn der Dämmerung, setzte sich dann ein Lichterzug mit zirka 350 Teilnehmern vom Ritter-Marquart-Brunnen aus in Bewegung. Der Weg ging Richtung alter Marquartsteiner Brücke und von dort an einem der beiden Uferwege entlang. Die alte Brücke war geschmückt durch viele bunte Laternen und zeigte sich "in bestem Licht". Die Uferwege bis zur neuen Brücke säumten unzählige Kerzenlichter, die zusammen mit den zahlreichen mitgebrachten Laternen der Teilnehmer eine ganz besondere Stimmung entfalteten.

An der neuen Brücke wurde dann für das leibliche Wohl der Teilnehmer gesorgt. Der Verein zur Förderung der Kinder und Jugendlichen in Marquartstein, der Jugendtreff und das Organisationsteam hatten Glühwein, Kinderpunsch, Kartoffelsuppe und Waffeln im Angebot. Von der großen Beteiligung an dem Fest und dem Andrang an den Ständen waren die Organisatoren bei aller Vorausplanung dann doch freudig überrascht und hatten alle Hände voll zu tun, um den Nachschub zu sichern.

Mit vielen Gesprächen untereinander und einer heiteren Stimmung entwickelte sich der Abend zu einem rundum gelungenen "Zusammenkommen an der Brücke".

Chiemgau Zeitung

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