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Fahrradsturz kurz vor Mitternacht und abgestürzter Dalmatiner

Bergwacht Marquartstein bei drei Einsätzen am Wochenende gefordert – Retter mit dingendem Appell

Die Bergwacht Marquartstein wurde in den vergangen Tagen zu drei Einsätzen alarmiert. Am Freitag (14. Oktober) retteten sie einen gestürzten Fahrradfahrer, am Montag (17. Oktober) einen abgestürzten Dalmatiner sowie eine verstiegene Urlauberin.

Marquartstein – Nachdem die Einsatzkräfte der Marquartsteiner Bergwacht bereits am Wochenende rund um den 8. Oktober bei drei Einsätzen gefordert waren, mussten die Retter auch am Kirchweih-Wochenende wieder mehrmals ausrücken. Am Freitag (14. Oktober) ging bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Traunstein um kurz vor Mitternacht ein Notruf ein.

Ein 61 Jahre alter Einheimischer war mit seinem Rad auf der Abfahrt von der Feldlahn-Alm, als er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz kam. Dabei zog sich der Fahrradfahrer ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte zufolge mittelschwere Gesichtsverletzungen zu.

„Er wurde von den fünf schnell an der Unfallstelle eintreffenden ehrenamtlichen Bergrettungskräften versorgt und ins Tal gebracht, wo er mit dem Landrettungsdienst weiter ins Krankenhaus transportiert wurde“, erklärt die Bergwacht in einem Facebook-Post.

Dalmatiner stürzt im Steilgelände ab

Am Montagvormittag (17. Oktober) mussten die Bergretter einen Hund und dessen Besitzerin von der Schnappenkirche abtransportieren. Der 35 Kilogramm schwere Dalmatiner war zuvor im Steilgelände abgestürzt und hatte sich dabei die Hinterläufe verletzt. Die Besitzerin hatte den schweren Hund bereits ein Stück zurück zur Schnappenkirche getragen.

Verstiegene Urlauberin braucht Hilfe der Einsatzkräfte

Die zweite Alarmierung am Kirchweih-Montag erfolgte gegen 17 Uhr. Eine Wanderin hatte sich im Steilgelände zwischen Schnappenkirche und Hochgern dermaßen verstiegen, dass sie sich weder vor noch zurück traute. Da die 49-jährige Urlauberin aus Norddeutschland ihren Standpunkt genau übermittelt hatte, konnte der Voraustrupp der Bergwacht nach einem 20-minütigen, steilen, Aufstieg die unverletzte Frau sichern.

Gemeinsam mit den nachrückenden Rettungskräften wurde sie dann seilgesichert bis zur Schnappen-Forststraße abgelassen.
Dort wartete bereits das Rettungsfahrzeug und der Begleiter der verstiegenen Frau. Fünf ehrenamtlichen Bergretter waren zwei Stunden im Einsatz.

Eindringlicher Appell an Wanderer und Radfahrer

Abschließend wendet sich die Bergwacht mit einem eindringlichen Appell an alle Wanderer und Radfahrer: „Am vergangenen goldenen Oktober-Wochenende waren die Parkplätze im Dienstgebiet der Bergwacht Marquartstein so überfüllt, dass ein Durchkommen zum Hochgern, zum Rechenberg, zum Jochberg, zur Feldlahnalm kaum möglich war.“ Daher bitten die Retter, besser auf Beschilderungen zu achten und nicht rechtswidrig zu parken.

aic/Bergwacht Marquartstein

Rubriklistenbild: © Facebook Bergwacht Marquartstein

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