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Nepomuk-Kapelle in Niedernfels erinnert

Der Heiligen Nepomuk hilft bei Wassergefahr und schützt vor Verleumdung

Die innen und außen gut gepflegte Nepomuk Kapelle an der Lindenstraße in Niedernfels unterhalb von Schloss Niedernfels.
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Die innen und außen gut gepflegte Nepomuk Kapelle an der Lindenstraße in Niedernfels unterhalb von Schloss Niedernfels.

Am Sonntag, 16. Mai, ist Namenstag von Johannes Nepomuk, dem Heiligen Nepomuk. An vielen Brücken ist sein Abbild zu sehen, zum Beispiel an der großen Innbrücke in Wasserburg.

Marquartstein - Der Heilige Nepomuk wird vor allem als Brückenheiliger und Bewahrer des Beichtgeheimnisses verehrt. Er schützt aber auch Priester, hilft bei Wassergefahr und gegen Verleumdung. Meist wird er mit Birett auf dem Kopf und Stola. außerdem dem Kreuz in der einen Hand, der Palme in der anderen dargestellt. 

Die Fotos zeigen die kleine Nepomuk-Kapelle im Marquartsteiner Ortsteil Piesenhausen unterhalb des Klosters Niedernfels, dazu die gut restaurierte Figur des Heiligen in der blauen Kuppel, die in der Kapelle zu finden ist.

Die Geschichte der Kapelle in der Lindenstraße geht inzwischen schon über 130 Jahre zurück: im Jahr 1888 wurde sie von Familie Oppacher erbaut, die wahrscheinlich einen italienischen Handwerker damit beauftragte. Anlass für die Errichtung der Kapelle war die dringende Bitte, künftig von den verheerenden Überschwemmungen des Tennbodenbaches verschont zu werden. Denn die letzte große Überschwemmung war bei Errichtung der Kapelle vor 11 Jahren geschehen, nämlich 1899. Damals drückte das Wasser die Türe des Bauernhauses der Familie Blösl ein, sodass danach unzählige Kübel Geröll und Schlamm aus dem Haus geschleppt werden mussten. Baron Hunoltstein, der zu der Zeit Schloss Niedernfels bewohnte, nahm die Familie vorübergehend auf. 

Von 1908 bis 1911 wurde der Ausbau des Bachbetts vom Flussamt Traunstein, dem heutigen Wasserwirtschaftsamt, finanziert und von der Gemeinde Grassau, zu der Niedernfels damals gehörte, sowie den Grundanliegern durchgeführt. 

Außen und innen renovierten die kleine Kapelle im Jahr 2003 der nahe Anlieger an der Lindenstraße Josef Lex und die Gemeinde Marquartstein. Gepflegt und mit Blumen geschmückt wird sie regelmäßig von Therese Lex.

gi

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