Viele Bilder von den Löscharbeiten

Feuer-Drama in Marquartstein: Bauernhof vollkommen zerstört

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Marquartstein - In Marquartstein geriet am Freitag ein Bauernhof in Vollbrand. Während der Löscharbeiten gab es eine Explosion. Nach Informationen vor Ort sollen bei dem Brand sechs Personen verletzt worden sein.

Update, 12 Uhr - Mehr Bilder vom Brand

Ein Leser stellte diese eindrucksvollen Bilder der Löscharbeiten bei dem Bauernhofbrand in Marquartstein zur Verfügung. Wie Kameraden des verletzten Feuerwehrlers chiemgau24.de mitteilten, ist dieser inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden und wohlbehalten wieder zu Hause.

Feuerinferno auf Bauernhof in Marquartstein

Update, 21. Dezember, 8.45 Uhr - Feuerwehrler aus Traunstein wohl verletzt in Klinik

Auch die Feuerwehr Traunstein war bei dem Einsatz in Marquartstein vor Ort, berichtet sie auf Facebook. Dort unterstützte sie unter anderem "die eingesetzten Feuerwehren mit dem Gerätewagen Atemschutz." Ein Feuerwehrler aus Traunstein musste außerdem leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden, heißt es weiter.

Update, 17.30 Uhr - Erleichterung bei Feuerwehr: Keine schweren Verletzungen

Großbrand in der Ortsmitte von Marquartstein Ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen bei Feuer weitgehend zerstört Marquartstein. Ein nicht mehr bewirtschaftetes Anwesen in der Ortsmitte von Marquartstein wurde am Freitagnachmittag bei einem Brand weitgehend zerstört. Die Tenne brannte vollständig nieder, das Wohnhaus wurde schwer beschädigt und ist unbewohnbar. 

Die beiden männlichen Bewohner des Hauses konnten sich unversehrt in Sicherheit bringen. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, dürfte nach Schätzungen aber mehrere Hunderttausend Euro betragen. Was zu dem Feuer geführt hat ist noch unbekannt. Spezialisten der Kriminalpolizei haben unmittelbar nach Ende der Löscharbeiten mit den Untersuchungen zur Brandursache begonnen. 

Gegen 13.15 Uhr hatte ein Bewohner der Freiweidacher Straße über Notruf mitgeteilt, dass im Gebäudeinneren des Anwesens Flammen zu sehen sind. Daraufhin löste die Integrierte Leitstelle Traunstein Großalarm der Stufe B 4 (Brand landwirtschaftliches Anwesen) für die Feuerwehren im Achental aus. Die ersten Einheiten der Marquartsteiner Wehr waren in kürzester Zeit vor Ort und meldeten den Vollbrand der Tenne und Flammen aus dem Dach des Hauses. Zusammen mit den Feuerwehren aus Grassau, Unterwössen, Staudach- Egerndach, Rottau, Schleching und Traunstein wurden die benachbarten, nur einige Meter entfernte Nachbargebäude abgeschirmt. 

Die Floriansjünger bauten eine sogenannte Riegelstellung – eine Wasserwand auf, um ein Überspringen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern. Dies gelang auch vollständig. Keines der Nachbarhäuser nahm Schaden. Während rund um das Brandobjekt, das zwischen Tiroler Ache und Freiweidacher Straße steht, zahlreiche Löschmannschaften Position bezogen und gegen den Brand ankämpften, zudem zwei Drehleitern in Stellung gebracht wurden, um aus der Höhe löschen zu können, rückten Atemschutzträger in das Gebäudeinnere vor. 

Dabei gab es kurz eine Schrecksekunde für die Einsatzkräfte. Als gerade drei Feuerwehrleute das Wohnhaus betreten wollten, wurden sie durch einen lauten Knall aufgeschreckt. Die Floriansjünger wichen zurück, weil zunächst eine Explosion angenommen wurde. Vermutlich entstand der Knall aber durch eine Flasche medizinischen Sauerstoffs, die sich im Gebäude befand. 

Großeinsatz der Feuerwehr in Marquartstein

Die Feuerwehrler blieben augenscheinlich unverletzt, wurden aber dennoch vom Rettungsdienst in eine HNO- Praxis gebracht um abzuklären, ob sie ein Knalltrauma erlitten hatten. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch den starken Föhnwind, der das Feuer immer wieder anfachte. Deshalb konnten sich die Flammen auch schnell ausbreiten.

Trotz des Einsatzes von mehr als 120 Feuerwehrleuten wurde der hölzerne Anbau des Anwesens ein Raub der Flammen. Das Wohnhaus, insbesondere das Dach, wurde schwer beschädigt, auch wütete das Feuer im Gebäude in mehreren Räumen. Das Haus ist vorerst unbewohnbar. Die Gemeinde Marquartstein sorgte für eine Unterkunft und vorübergehende Bleibe für die beiden Bewohner. Gegen 16 Uhr, rund drei Stunden nach Alarmierung, war der Brand unter Kontrolle. 

Die Feuerwehr hatte jedoch bis in den Abend hinein mit Nachlöscharbeiten zu tun. Auch wurde das Dach mittels eines Krans geöffnet, um Glutreste löschen zu können. Neben dem Großaufgebot der sieben alarmierten Feuerwehren, war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt, und den Schnelleinsatzgruppe (SEG) aus Reit im Winkl und Grassau vor Ort, ebenso der Einsatzleiter Rettungsdienst und mehrere Polizeistreifen. 

Für die Sicherstellung der Kommunikation aller Einsatzkräfte und die Dokumentation des Einsatzgeschehens sorgte die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) aus Traunstein. Geleitet wurde der Einsatz von Thomas Mayer, 1. Kommandant der Feuerwehr Marquartstein, unterstützt Kreisbrandinspektor Georg König, Kreisbrandmeister Thomas Mayr, und Kreisbrandrat Christof Grundner. 

Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Update, 17.12 Uhr - Rauchwolke über Marquartstein

Am Freitag wurden ab 13.18 Uhr zahlreiche Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei zu einem Brand mitten in Marquartstein alarmiert. Ein ehemals landwirtschaftliches Anwesen stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Dafür sorgte der stark herrschende Wind. Eine dicke Rauchwolke zog flach über den Ort in nordwestlicher Richtung. Mit zwei Drehleitern und mehreren Angriffstrupps bekämpfte die Feuerwehr das Feuer. Es gelang den Brand relativ schnell unter Kontrolle zu bringen, jedoch war das Gebäude nicht mehr zu retten. 

Update, 16.45 Uhr - Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Ein historisches Bauernhaus in der Ortsmitte von Marquartstein im südlichen Landkreis Traunstein ist am frühen Freitagnachmittag, 20. Dezember, ein Raub der Flammen geworden. Trotz des Großeinsatzes der Freiwilligen Feuerwehren konnte das historische Anwesen nicht mehr gerettet werden. Drei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten verletzt. Der Sachschaden liegt im unteren siebenstelligen Bereich. 

Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen übernommen. Am frühen Freitagnachmittag gegen 13.15 Uhr wurde über Notruf der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Ortsmitte von Marquartstein (Landkreis Traunstein) mitgeteilt. 

Ein Großaufgebot von Rettungskräften des Bayerischen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehren Marquartstein, Unterwössen, Grassau und Staudach-Egerndach, mit Unterstützung von Kräften der Kreisbrandinspektion des Landkreises Traunstein, wurde zum Brandort entsandt. Trotz aller möglichen Löschmaßnahmen wurden das historische Bauernhaus sowie ein Anbau ein Raub der Flammen. 

Der Sachschaden wird im unteren siebenstelligen Bereich vermutet. Noch am Nachmittag übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die Ermittlungen vor Ort. Aufgrund der Hitzeentwicklung war an eine Begehung des Objekts jedoch nicht zu denken. 

Die Befragung der beiden Bewohner, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befanden, erbrachte zunächst keine Hinweise auf eine mögliche Brandursache. Eine Fortsetzung der Ermittlungen und Spurensicherung am Brandort wird für die nächsten Tage erwartet. 

In diesem Zuge wird auch über die Hinzuziehung eines Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes entschieden. Während der Löscharbeiten explodierte offensichtlich eine Sauerstoffflasche, wodurch drei Einsatzkräfte der Feuerwehr leichte Verletzungen erlitten.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 16.35 Uhr - Sauerstoffflasche explodiert bei Brand

Wie Martin Emig, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Nachfrage von chiemgau24.de bekannt gibt, wurden die beiden Bewohner des Hauses bei dem Vorfall nicht verletzt. Die Ursache für die Explosion, durch die drei Feuerwehrleute leicht verletzt wurden, war augenscheinlich eine Sauerstoffflasche, die sich in dem Gebäude befand. 

Update, 15.27 Uhr - Sechs Verletzte nach Explosion

Der Brand konnte inzwischen gelöscht worden. Die Feuerwehr ist noch vor Ort, um Glutnester endgültig abzulöschen. 

Während des Feuers kam es in dem Bauernhof laut Informationen vor Ort zu einer heftigen Explosion. Man habe sogar eine Druckwelle gespürt. Bei dieser wurden drei Feuerwehrleute verletzt. Zwei von Ihnen müssen ohrenärztlich versorgt werden. Auch die beiden Hausbesitzer wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Im Rahmen des Feuers musste auch ein Notarzteinsatz im Nachbarhaus durchgeführt werden. Das Gebäude ist komplett ausgebrannt und wird augenscheinlich nicht zu retten sein.

Update, 15.20 Uhr - Zwei verletzte Feuerwehrleute

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bekannt gibt, werden die Löscharbeiten vor Ort fortgeführt. Der Kriminaldauerdienst Traunstein hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird derzeit im unteren siebenstelligen Bereich vermutet. 

Zwei Feuerwehrleute wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Die vorherige Warnung an die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten ist aufgehoben.

Update, 14.25 Uhr - Großaufgebot der Feuerwehr

Derzeit steht ein kleineres landwirtschaftliches Anwesen mit Wohnhaus im Ortskern von Marquartstein in Vollbrand. Es ist ein Großaufgebot von Rettungskräften vor Ort. Ob sich Personen in Gefahr befinden, ist laut Informationen vor Ort noch nicht bekannt. 

Ein Holzvorbau des Gebäudes ist komplett abgebrannt, auch im inneren des Wohnhauses scheint es zu brennen. 

Erstmeldung

Derzeit kommt es in Marquartstein in der Freiweidacher Straßen wegen eines in Flammen stehenden landwirtschaftlichen Anwesens zu einem Feuerwehreinsatz. Es ist ein Großaufgebot von Einsatz- und Rettungskräften vor Ort, berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Aufgrund des Brandes kommt es im Ortsgebiet zu einer starken Rauchentwicklung. Anwohner werden darum gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

Zu eventuellen Verletzten, Schäden und Brandursache ist noch nichts bekannt.

**Wir berichten weiter.**

jv

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