Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

24. Alpenländischer Volksmusik-Wettbewerb

Großer Erfolg für Hacher Dirndln aus Marquartstein

Der große Moment der Urkundenübergabe für die Marquartsteiner Hacher Dirndln im 24. Alpenländischen Volksmusikwettbewerb: (von links) Wettbewerbsleiter Peter Margreiter, der Vorsitzende der Gesamtjury, Professor Magister Peter Reitmeir sowie Katrin, Verena und Marlies Hacher mit der Jurorin Barbara Eckmüller.
+
Der große Moment der Urkundenübergabe für die Marquartsteiner Hacher Dirndln im 24. Alpenländischen Volksmusikwettbewerb: (von links) Wettbewerbsleiter Peter Margreiter, der Vorsitzende der Gesamtjury, Professor Magister Peter Reitmeir sowie Katrin, Verena und Marlies Hacher mit der Jurorin Barbara Eckmüller.

Die drei Schwestern des Dreigesangs wurden beim 24. Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck mit der besten Wertungsstufe ausgezeichnet. Vier Tage voller Musik, Wettkampf-Atmosphäre und Feierlichkeiten liegen hinter ihnen.

Marquartstein – Nach vier Jahren sind sie wieder da, der 24. Alpenländische Volksmusikwettbewerb und der Herma-Haselsteiner-Preis. Über ein langes Wochenende machen sie Innsbruck und dessen Kongresszentrum zur Hauptstadt alpenländischer Volksmusik. Die Marquartsteiner Hacher Dirndln gehörten zu den rund 130 Wettbewerbsmeldungen aus Solisten, Instrumental- und Gesangsgruppen aus Bayern, Österreich, der Schweiz und aus Südtirol. Die Beiträge der drei Schwestern wertete die Jury „mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen“, der höchsten der fünf Wertungsstufen.

Tiroler Hauptstadt im Volksmusikfieber

Es ist ein sympathischer Wettbewerb, weil er ganz Innsbruck einbezieht. Er beginnt mit einem großen Volksmusikabend zur Eröffnung am Donnerstag. Neben den Wertungsprüfungen am Freitag und Samstag singen und musizieren die Teilnehmer im Rahmen eines Musikanten-Hoagascht im Kongresszentrum und in der Altstadt.

Der Freitagabend bringt einen Volksmusikabend, der Samstag als Höhepunkt einen Festabend mit den Ehrungen der Teilnehmer. Nach dem Festgottesdienst am Sonntagmorgen ziehen die Musikanten zum Volksmusikfrühschoppen in ausgewählte Innsbrucker Wirtshäuser und auf umliegende Almen.

Die Marquartsteiner Hacher Dirndln, der Dreigesang der Schwestern Katrin, Marlies und Verena, empfanden eine einmalige Atmosphäre in den Wartezeiten zu den Wertungsauftritten im Kristallfoyer des Zentrums. Gegen die Anspannung stimmte mehrfach jemand aus dem Kreis der jungen Musikanten und Sänger eine Melodie an und alle anderen fielen ein.

„Mit ausgezeichnetem Erfolg“ prämiert

Die Marquartsteinerinnen stellten sich der Wertungsprüfung mit insgesamt drei Stücken, eines davon a cappella gesungen. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse am Samstagabend mit dem Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen“ waren der Jubel und die Freude der drei Schwestern und der Mitgereisten war groß.

Die Jury zeigte sich im Wertungsgespräch sehr angetan. Besonders gefiel ihnen das Einspiel von Marlies mit der Gitarre. Insgesamt sei es ein Auftritt aus einem Guss, lobten die Wertungsrichter. Die Wettbewerbsleitung besetzt die Jury bevorzugt mit Teilnehmern aus der Region der jungen Musikanten und Sängerinnen. So möchte sie die vielfältigen, bunten, regionalen Eigenheiten der Volksmusik erhalten und fördern.

Weitere Artikel und Nachrichten aus dem Chiemgau finden Sie hier.

Gegenüber der Chiemgau-Zeitung war den Dirndln die Freude über den Erfolg anzumerken. „Wir wollten unseren Stellenwert erkunden“, erläuterte Marlies den Grund für die Wettbewerbsteilnahme.

Der besondere Dank der drei ging an die Musikschulen Grassau und Prien. In Prien erhalten sie Gesangsunterricht von Gabi Reiserer. In Grassau lernen sie ihre Instrumente. Auch der Unterwössner Hans und Erna Eigner-Stiftung dankten sie, da deren Förderung seit Jahren besonders dem Ensembleunterricht der Dirndln zugutekommt.

Kommentare