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Jahreshauptversammlung

Das Jahr 2017 bei der Bergwacht Marquartstein

Marquartstein - Dreiundzwanzig Einsätze hatte die Bereitschaft im vergangenen Jahr zu leisten. Die Einsätze waren wieder unterschiedlichster Art:

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung im Bergwachtheim dankte Bereitschaftsleiter Sepp Auer dem gesamten Ausbildungsteam und allen Bergwachtmännern für die im Jahr 2017 geleistete Arbeit. Dreiundzwanzig Einsätze hatte die Bereitschaft im vergangenen Jahr zu leisten. Die Einsätze waren wieder unterschiedlichster Art: Größere und kleinere Vermisstensuchen, Hilfeleistungen an Bergwanderern, Mountainbikern, Gleitschirmfliegern, Kletterern und Abtransporte von Verletzten aus unwegsamem und alpinem Gelände. In sieben Fällen wurden dabei die Nachbarbereitschaften unterstützt, mit denen sich eine erfreuliche und unkomplizierte Zusammenarbeit eingespielt hat, von der alle Bereitschaften profitieren. Eine Reihe von Veranstaltungen wurde von der Bergwacht betreut, darunter der Hochgernlauf, die Jochberggams und der Almkirta am Jochberg.

Zur Bereitschaft Marquartstein gehören zur Zeit 27 aktive Bergwachtmänner, vier engagierte "nichtaktive" Mitglieder und zwei Anwärter. Zwei Hundeführer, zwei Höhlenretter und zwei Technikteam-Mitglieder mit Spezialausbildung sind auch überregional im Einsatz und opfern viel Zeit für diese zusätzliche Aufgabe. Sieben bestellte Einsatzleiter der Bereitschaft leisten im Wechsel mit Einsatzleitern der anderen vier Bereitschaften den Einsatzleitdienst im Achental. 15 Bergwachtleute tragen Funkmeldeempfänger, die im Notfall schnelle Einsätze gewährleisten.

Ausbildungsleiter Christian Auer berichtete über 21 Ausbildungen im Bergwachtheim und im Gelände: Zu den aufwändig vorbereiteten Terminen der Ausbilder und Bergwachtärzte gehörten bereitschaftsinterne Theorieabende zu Materialkunde, Lawinen- und Wetterkunde, sowie mehrere anspruchsvolle Geländeübungen mit Kletter- und Berge-Ausbildung und eine Seilbahn-Bergeübung. Auch eine Gebietserkundung und eine Ausbildungs-Skitour wurden durchgeführt. Die Einsatzkräfte wurden in Bad Tölz im Trainingszentrum der Bergwacht geschult und mehrere Bergwachtmänner konnten an Übungen mit dem Christoph 14 oder einem Hubschrauber der Bundespolizei teilnehmen.

Im Bereich Naturschutz wurde in einem Vortrag die Geologie der heimischen Berge vor allem auch unter glaziologischen Aspekten vorgestellt. Bei einer gemeinsamen Radltour beeindruckte Stefan Kattari mit seinem umfassenden Wissen über die Biotopvielfalt der Region. Außerdem wurden im Einsatzgebiet zahlreiche Naturschutzstreifen durchgeführt.

Die Beschaffung und Instandhaltung von Material und Fahrzeugen wäre allein aus staatlichen oder eigenen Mitteln nicht möglich. Deshalb dankte Sepp Auer den rund 80 Fördermitgliedern und Spendern, mit deren Unterstützung das hochwertige Equipment immer aktuell gehalten und der hohe Ausbildungsstand der Marquartsteiner Bergwacht gewährleistet werden könne. Wünschenswert wäre die Unterstützung der Bergwacht durch weitere Bürger aus den Gemeinden des Einsatzgebietes.

Pressemitteilung Bergwacht Marquartstein

Rubriklistenbild: © Bergwacht Maquartstein

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