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 „Das anstrengendste Jahr, das wir je hatten“

Schüler bestehen erfolgreich ihren Abschluss im Pädagogischen Zentrum Schloss Niedernfels

Die fünf besten Absolventen des Pädagogischen Zentrums Niedernfels in Marquartstei
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Die fünf besten Absolventen des Pädagogischen Zentrums Niedernfels in Marquartstein sind heuer (von links) neben Schulleiter Christian Auer Lukas Eglseer, Shannon Brückl, Leon Hampel, Regina Winklmair, Christoph Weber, der auch Mitglied der Jugendfeuerwehr ist, neben der Vorsitzenden des Fördervereins, Mechtild Faller-Obermeier.     
  • VonChristiane Giesen
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32 Schüler des Pädagogischen Zentrums Schloss Niedernfels erhielten ihre Abschlusszeugnisse bei der unter Corona-Bedingungen etwas abgespeckten Feier in der Aula der Schule. Von 32 Schülern bestanden 26 den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und auch die anderen erreichten erfolgreich den Mittelschulabschluss.

Marquartstein - Die fünf besten Absolventen sind Leon Hempel aus Rosenheim mit einem Notendurchschnitt von 1,4, ebenfalls den Schnitt von 1,4 erreichte Kristian Fridrihsons, externer Prüfling der Achental-Realschule Marquartstein, der nicht bei der Feier anwesend war.  Zweitbeste mit einem Schnitt von 1,7 ist Regina Winklmair aus Grassau, gefolgt von Shannon Brückl, Traunstein, Lukas Eglseer, Marquartstein, und Christoph Weber aus Erding, jeweil mit einem Notendurchschnitt von 2,0.

Ökumenische Andacht

Der wegen der Corona-Regeln straff organisierten Abschlussfeier ging eine feierliche ökumenische Andacht mit Diakon und Religionslehrer Heiko Jung, dem evangelischen Pfarrer Rainer Maier und Prädikantin Martina Purrer voraus. Eine Lehrerband mit ihrem langjährigen Leiter Sepp Wagner umrahmte die gesamte Feier musikalisch.

Der neue Leiter des Pädagogischen Zentrums, Christoph Cramme, der erst seit Beginn diesen Jahres das Amt von Bernd Barthel übernommen hatte, eröffnete die Feier mit einem „herzlichen Dankeschön“ an Schüler, Eltern, Lehrer und alle Mitarbeiter, die in diesen schwierigen Zeiten die „Riesenleistung“ bis zum erfolgreichen Schulabschluss bewältigt hatten. Jeder Schüler habe wie bei der Tour de France seine eigene Arbeitsweise entwickelt und sei schließlich zum Ziel gelangt. 

„Macht was daraus“ - Abschlussrede von Schulleiter Auer

„Wenn Corona nicht gewesen wäre…“ begann Schulleiter Christian Auer seine Abschlussrede. Sicherlich habe das häufige Homeschooling und der Wechselunterricht vieles verändert, aber nicht den Schulabschluss und die Zeugnisse – die seien eine unveränderbare Tatsache, die die Absolventen auf ihrem weiteren Weg begleiten werden, stellte Auer fest. Die Corona-Zeit sei auch die Zeit der Chance gewesen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und mehr Zeit für die Prüfungsfächer zu haben. Die Lehrer mussten den Lernstoff auf das reduzieren, was wirklich wichtig für die Schüler war. Die Voraussetzungen für die Prüfungen seien sicher für alle anders als sonst gewesen, aber die Absolventen hätten bewiesen, dass es klappte, „sogar besser geklappt, als ich dachte“, so Auer. Nun gebe es viele Möglichkeiten, wie es weitergehen könne. Das liege an jedem einzelnen. „Macht was daraus – ein erster Grundstein sei gelegt, und der Schulleiter hoffte, dass noch viele weitere folgen würden. Den scheidenden Schülern gab der Schulleiter die besten Wünsche mit auf den Weg. Das Leben werde ihnen noch so manche Steine in den Weg legen, aber sie sollten weiter fest an die Zukunft glauben und mutig den eigenen Weg gehen.

Anschließend wurde eine Reihe von Fotos gezeigt, die Heiko Jung von den Schülern über ihre Schuljahre in Niedernfels zusammengestellt hatte. Drei von ihnen waren durchgehend neun Jahre in Niedernfels gewesen.

Dann erhielten alle ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen von Christian Auer und den Klassenlehrern, der stellvertretenden Schulleiterin Sandra Drexler und dem Australier Ben Stone, der seit einigen Monaten an der Schule unterrichtet. Den fünf besten Abschlussschülern überreichte die Vorsitzende des Fördervereins, Mechtild Faller–Obermeier, als Belohnung für ihre Leistungen einen Gutschein. 

Roter Faden für‘s Leben

Die Vorsitzende des Elternbeirats, Sonja Ruppert-Wolfermann, hatte dieses Amt acht Jahre lang inne gehabt und beendete nun ihre Amtszeit ebenfalls, da ihr Sohn ebenfalls den Abschluss erreicht hatte Sie überreichte jedem Schüler ein „Notfallpaket“, das heißt einen Becher mit symbolischem Inhalt: einem roten Faden fürs Leben, Streichhölzern für die zündenden Ideen, Traubenzucker, Taschentüchern, Pflaster, Geduldsfaden….“  Für die Zukunft wünschte sie ihnen Kraft und Mut, über den Horizont hinaus zu sehen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Von Martina Purrer und der Seelsorgereferentin der Schule, Viktoria Schwarzer gab es ebenfalls kleine Geschenke wie ein liebevoll geschmücktes, kleines Kreuz.

Für die Absolventen hielt Schülersprecher Leon Hempel eine kurze Abschlussrede, wobei er das vergangene Jahr als das anstrengendste Jahr  bezeichnete, das sie je hatten. Dem Zusammenhalt unter den Schülern habe es jedoch nichts geschadet. Im Namen der Abschlussschüler drückte er Lehrern, Eltern und allen, die sie während der vergangenen Schulzeit unterstützt hatten seinen Dank aus. Zum Schluss gab es noch kleine Geschenke für Lehrer, Erzieher und Schulleitung.

Da es heuer kein Büffet geben durfte, hatte die 8. Klasse im Fach Hauswirtschaft bunte Gläser mit Sommerdrinks vorbereitet, die den sitzenden Gästen serviert wurden.  Der Kultsong „You raise me up“, gesungen von Sepp Wagner rundete die Feier musikalisch ab.                                                                               

gi

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