Zeuge: "Da gibt es was in der EDV!“

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München/Grassau - Der Prozess um die vermeintliche Untreue dreier ehemaliger Katek-Mitarbeiter wird wohl noch lange dauern. Es werden weitere Zeugen gehört.

Nach dem dritten Prozesstag am Landgericht München II steht fest, dass noch etliche weitere Zeugen gehört und Unterlagen gesichtet werden müssen. Die Angeklagten schweigen derweil weiter.

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Am Verhandlungstag am Mittwoch sagte ein Diplomkaufmann aus, der bei der Grassauer Firma als kaufmännischer Betriebsleiter gearbeitet hatte. Der Zeuge schilderte, dass ein weiterer Betriebsleiter, der für den technischen Bereich zuständig war, irgendwann gesagt habe: „Mensch, da gibt es was in der EDV“, so das OVB in seiner Donnerstagsusgabe. Man habe herausgefunden, dass im Computer Bestände des Hauptsystems auf ein Nebensystem gebracht worden waren. Detailliert schilderte der Zeuge, wie man immer weiter geforscht und herausgefunden habe, wie die Angeklagten die Systeme manipuliert hätten, um ihre Finanzgeschäfte zu verschleiern.

Insgesamt sollen die drei Angeklagten, ein Betriebsleiter (57), dessen Frau und Leiterin der Buchhaltung (47) sowie die Bilanzbuchhalterin (52), die Firma vor allem mit riskanten Finanztermingeschäften um rund 15,8 Millionen Euro geschädigt haben. Die zwei Hauptangeklagten sind in Untersuchungshaft.

Quelle: Radio Charivari

Rubriklistenbild: © pa/Eder/cs

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