Feuerwehrtag an der Grundschule in Reit im Winkl

Ein aufregender und ereignisreicher Vormittag

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Ein spannender Schultag für die Kinder der Grundschule Reit im Winkl: Die örtliche Feuerwehr hatte die Hubrettungsbühne in Stellung gebracht und gleichzeitig mehrere Stationen zur Begutachtung und zum Selber-Ausprobieren für die Schüler aufgebaut.

Reit im Winkl - "Heute ist der schönste Tag", meinte schon zu Beginn des vierstündigen Programms eine Zweitklässlerin, "denn heute ist der Feuerwehrtag".

Welch aufregender und ereignisreicher Vormittag dies für sie und die weiteren Buben und Mädchen der Grundschule Reit im Winkl sein würde, konnten die Schüler dem Szenario auf ihrem Pausenhof entnehmen: Dort hatten 14 Vertreter der örtlichen Feuerwehr die Hubrettungsbühne in Stellung gebracht und gleichzeitig mehrere Stationen zur Begutachtung und zum Selber-Ausprobieren für die Kinder aufgebaut: Die Hubrettungsbühne, eine Station mit Pumpen und Rettungsschläuchen, eine weitere mit technischen Geräten wie der Spreizschere, schließlich wurden an einem Fahrzeug Atemschutzgeräte und der Funkverkehr erklärt.

Damit den Mädchen und Buben im Verlaufe dieses lehrreichen und eindrucksvollen Vormittags nicht ihr Durchhaltevermögen ausgehen konnte, hatten die Feuerwehrmänner unter ihrem Kommandanten Hubert Heistracher sogar einen Brotzeitplatz eingerichtet, um warme Würstl zu verteilen und Limonade.

Dann also begann das Programm: Zunächst galt es, Schulleiterin Elfie Bachmann per Hubsteiger aus dem ersten Stock zu "retten". Anschließend wurden die Schulklassen auf die Stationen verteilt, wo von den ehrenamtlichen Helfern die Gerätschaften genau erklärt wurde. Meistens durften die Kinder dann auch selbst aktiv werden, was ihnen sichtlich großen Spaß bereitete.

Genau 25 Fragen der Schüler rund um Aufgaben, Personal und Gefahren der Feuerwehr rundeten den Aktionstag schließlich ab. "Mit diesem besonderen Schultag, mit diesem Feuerwehrtag verbinden wir eigentlich drei Ziele", erklärte Schulleiterin Elfie Bachmann: "Zum einen können wir prüfen, ob die Rettungswege und technischen Abläufe verbesserungsfähig sind. Zum zweiten kann so die Zusammenarbeit zwischen Schule und Feuerwehr gestärkt werden. Und schließlich erwecken wir bei den Kindern auch das Interesse an den Aufgaben ehrenamtlicher Tätigkeit, weswegen sich später vielleicht einige der Feuerwehr oder anderen Vereinen anschließen könnten."

ost/Chiemgau-Zeitung

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