Radweg wird vollendet

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Zwischen Avenhausen und Staudach müssen Radler nach wie vor auf der Straße fahren. Doch sie dürfen sich freuen: Nach jahrelanger Planung wird nun diese letzte Lücke auf dem Radweg von Bergen nach Staudach geschlossen.

Staudach-Egerndach - Nach Jahren der Planung vollenden nun der Freistaat Bayern, der Landkreis Traunstein und die Gemeinde Staudach-Egerndach den Radweg von Bergen nach Staudach.

Gemeinsam gehen sie an den Bau des letzten Teilstückes von Avenhausen nach Staudach.

Die ersten Planungen waren bereits 1999 angestellt worden. Nun endlich steht das Projekt. Der Gemeinderat hat die Planung gebilligt und beschlossen, dass sich die Kommune wie gewünscht an den Kosten beteiligt.

Das Landratsamt hat die Planung erstellt. Sie bringt den Lückenschluss auf dem Radweg von Siegsdorf über Bergen nach Egerndach.

Wenn der Kreistag den Haushalt in den nächsten Wochen aufstellt, entscheidet er auch die Frage, ob er Mittel für diese Baumaßnahme bereitstellt. Ein Drittel der nicht förderungsfähigen Kosten hat die Gemeinde zu übernehmen. Straßenbaulastträger ist der Landkreis.

Die Gemeinde Staudach-Egerndach hoffe, so Zweite Bürgermeisterin Ria Pfeiffer in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass die Beteiligung an den Kosten zu einer schnelleren Umsetzung des Planes führt, den dringend benötigten Radweg zu bauen. Der Radweg von Avenhausen bis Egerndach werde voraussichtlich 690000 Euro kosten. Der Freistaat trage 240000 Euro. Von den verbleibenden 450000 Euro übernehme der Landkreis 300000 Euro und die Gemeinde Staudach-Egerndach 150000 Euro. Die Kommune habe bereits Ausgaben in Höhe von 120000 Euro in ihrem Finanzplan vorgesehen.

Die Anregungen der Gemeinde sei, so Pfeiffer weiter, in den Plan eingearbeitet worden. Das erste Teilstück des Radweges von Avenhausen nach Egerndach werde entlang der Kreisstraße geführt, auf Höhe des Lagerplatzes dann in Richtung Madereybach. Der Bach werde mittels einer neuen Brücke gequert. Nordseitig werde der Radweg am Bach entlang geleitet und über eine zweite Brücke wieder zur Kreisstraße geführt.

Laut der Zweiten Bürgermeisterin hört der Radweg aber am Ortseingang Egerndach auf. Er könne nicht bis zur Egerndacher Straße weitergeführt werden, da hier der Grunderwerb nicht möglich gewesen sei. So müssten die Radfahrer ein kleines Stück auf der Straße fahren.

Mit dem Planentwurf zeigte sich das Gemeindegremium einhellig und in vollem Umfang einverstanden. Der Rat billigte den Bauvertrag zwischen Gemeinde und Landkreis Traunstein. Die Kommune ist bereit, ein Drittel der nicht förderfähigen Kosten für den Bau zu tragen und die Räum- und Streupflicht zu übernehmen. Der Grünstreifen zwischen Radweg und Straße wird hingegen vom Landkreis zweimal jährlich gemäht. Der bauliche Unterhalt obliegt dem Landkreis.

tb/Chiemgau-Zeitung

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