Corona-Teststation in Reit im Winkl

Berufspendler können sich im Festsaal testen lassen

Bürgermeister Matthias Schlechter (von links), Halton-Geschäftsführer Heinz Ritzer (mit Halton-Luftreiniger) und Helmut Frank vom BRK stellten die Corona-Teststation im Reit im Winkler Festsaal vor.
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Bürgermeister Matthias Schlechter (von links), Halton-Geschäftsführer Heinz Ritzer (mit Halton-Luftreiniger) und Helmut Frank vom BRK stellten die Corona-Teststation im Reit im Winkler Festsaal vor.

In Reit im Winkl gibt es jetzt eine Corona-Teststation für Berufspendler. Eingerichtet hat sie der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes, dessen Mitarbeiter sie auch betreiben.

Reit im Winkl - Zur Vorstellung trafen sich im Festsaal Helmut Frank vom Einsatzführungsdienst des BRK-Kreisverbands, Bürgermeister Matthias Schlechter und Heinz Ritzer, Geschäftsführer des Standorts Reit im Winkl der Firma Halton Foodservice, einer der weltweit führenden Hersteller von Küchenlüftungssystemen.

Bürgermeister Matthias Schlechter lobte die ausgezeichnete Zusammenarbeit von BRK, Firma Halton und Gemeinde bei der Verwirklichung des Projekts. Sie sei gerade in diesen Corona-Zeiten besonders wertvoll. Für die doch vielen Berufspendler in Reit im Winkl sei die Teststation vor Ort von großem Vorteil und spare ihnen beträchtliche Fahrzeit und -kosten. Sein besonderer Dank galt auch der hier mit einbezogenen Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises Traunstein.

Geschäftsführer Heinz Ritzer stellte den von seiner Firma für die Teststation in der Eingangshalle des Festsaals kostenlos zur Verfügung gestellten „Halton Sentinel Luftreiniger“ vor. Dieser bestrahle mittels hochenergetischer Ultraviolettstrahlung im Luftstrom vorhandene Viren und Bakterien, wodurch deren Erbgut derart geschädigt werde, dass die Keime nicht mehr infektiös sind. „Dadurch wird die Gefahr einer Tröpfcheninfektion beziehungsweise Ansteckung über die Luft deutlich reduziert“, so Ritzer.

Die Öffnungszeiten der Corona-Teststation in Reit im Winkl seien jeweils am Freitag von 9 Uhr bis 14 Uhr, unterrichtete Helmut Frank vom Einsatzführungsdienst des BRK-Kreisverbands Traunstein. Sie sei nach dem jetzigen Stand bis einschließlich Freitag, 12. März, geöffnet. Frank ging auch auf den Betrieb der Corona-Testzentren in Trostberg und Traunstein ein. Sie seien eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Testmöglichkeiten, denn „unabhängig von der Einrichtung des Testzentrums gibt es für alle Bürger weiterhin die Testmöglichkeit über den Hausarzt“. Um die Wartezeit vor Ort zu verkürzen, werde um vorherige Registrierung gebeten.

sh

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