Aus dem Gemeinderat in Reit im Winkl

Beschluss gefallen: Die Gartenstraße muss saniert werden

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Reit im Winkl - In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde beschlossen, dass die Gartenstraße saniert werden muss.

Für die Sanierung der Straßenentwässerung der Gartenstraße mit vollständiger Erneuerung der Asphalttrag- und Deckschicht wurden die Tiefbauarbeiten nach einer Ausschreibung an die Firma LKS Tiefbau OHG in Schönau als günstigsten und wirtschaftlichsten Bieter mit einer Angebotssumme von 213.000 Euro vergeben. Dies erläuterte Bürgermeister Josef Heigenhauser in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats unter dem Tagesordnungspunkt „Bekanntgaben von Beschlüssen, deren Geheimhaltungsgründe inzwischen entfallen sind“.

Außerdem wurde der Austausch und die Anpassung der Straßenbeleuchtung für vier Brennstellen sowie die Auswechslung einer Leuchte für rund 6.000 Euro an die Bayernwerke vergeben. Mit den Planungsleistungen für diese Maßnahmen in der Gartenstraße wurde das Büro BG Trauntal beauftragt.

Die Tiefbauarbeiten für die Sanierung der Stützmauer an der Winklmoosstraße wurden an die Firma Mayer Gelloz Spezialtiefbau aus Ruhpolding mit einer Angebotssumme von 67.000 Euro vergeben. Auch hier übernimmt das Büro BG Trauntal die Planungsaufgaben. Für die Umsetzung dieser Maßnahme muss die Winklmoosstraße Mitte Oktober zwei Wochen gesperrt und der Verkehr auf die Ausweichstraße über die Hahnfilzen geleitet werden.

Auf die Anregung des Wirtschaftsverbandes hin, ein einheitliches Beleuchtungskonzept in den Wintermonaten für den Ortskern zu entwickeln, wurde der Wirtschaftsverband gebeten, die Firma Lichtkonzept GmbH aus Übersee zu beteiligen. Kernpunkte des Konzepts sind die Giebelbeleuchtungen an allen Anwesen und Schneesterne für die Fassade sowie Sternbeleuchtungen an drei Straßenbeleuchtungskörpern an den Hauptstraßen in der Weitseestraße, der Dorfstraße und der Tiroler Straße. Beispielgebend für andere Gebäude sollen die gemeindlichen Anwesen Rathaus, Festsaal und Tourist-Info sein.

Außerdem sind drei Überspannungen angedacht. Nachdem die bisherige Beleuchtung am Rathaus und am Festsaal seit Jahren große Schwierigkeiten bereitet und veraltet ist und die Tourist-Info ohnehin ausgestattet werden muss, hat der Gemeinderat beschlossen, den Festsaal (Giebelbeleuchtung und drei Sterne), die Tourist-Info (dreifache Giebelbeleuchtung und neun Sterne), die Straßenbeleuchtung an neuen Straßenlaternen (jeweils drei an den Ortseingangsstraßen Tiroler-, Dorf- und Weitseestraße) sowie die Christbaumbeleuchtung mit Gesamtkosten von 42.500 Euro an die Firma Lichtkonzept GmbH in Auftrag zu geben.

Zusätzlich wurde ein einmaliger Zuschuss für die Überspannungen in Höhe von 6.500 Euro auf Rechnungsnachweis beschlossen, soweit sich die Hauseigentümer schriftlich verpflichten, die Überspannung mindestens fünf Jahre zu betreiben. Bürgermeister Heigenhauser versicherte, dass das Beleuchtungskonzept noch in diesem Jahr umgesetzt werde.

Mit dem Druck und der Lieferung des Gastgeberverzeichnisses 2020 wurde die Brühlsche Universitätsdruckerei nach einer Ausschreibung als wirtschaftlichste Bieterin mit einem Angebotspreis von 14.000 Euro beauftragt.

Aufgrund der Auflagen des genehmigten Brandschutznachweises müssen Mängel an der Brandmeldeanlage und an der Sicherheitsbeleuchtung im Festsaal beseitigt werden. Der Auftrag hierzu wurde an die seit 2012 mit der Wartung, Erweiterung und Instandsetzung der Brandmeldeanlage beauftragte Firma SBS Sicherheitssysteme aus Altötting mit einer Angebotssumme von 33.000 Euro erteilt.

Nach der enormen Beanspruchung im vergangenen Winter muss der John Deere der Gemeinde aus Sicherheitsgründen neu bereift werden. Beauftragt wurde die Firma Schnell Landtechnik mit einem Angebotspreis von 6.400 Euro.

Der FC Reit im Winkl hat einen dringend notwendigen Lagerbedarf im Winter für Sportgeräte, Ballfangzäune samt Gestell sowie für Banden. Die Nutzung der alten Kabine, die jetzt mit Material vollsteht, soll für die Trainingseinheiten von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Für den Vereinsbus wird im Sommer eine Unterstellmöglichkeit benötigt. Der Gemeinderat hat hierfür einen Sanierungszuschuss für das Bestandsgebäude zur Einstellung in den Haushalt 2020 beschlossen.

sh

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