Gemeinderat Reit im Winkl beseitigt "Schönheitsfehler"

Nachträglich eigene Schilder genehmigt

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Solche großen Werbetafeln an den Ortseinfahrten waren bisher nicht genehmigt.

Reit im Winkl - Seit Jahrzehnten schon finden sich an der Tiroler Straße, der Weitseestraße und der Chiemseestraße überdimensionale Plakatflächen.

Diese weisen auf besondere Veranstaltungen, Sportmöglichkeiten oder jahreszeitliche Besonderheiten hin. Ihr "Schönheitsfehler": Sie wurden nie genehmigt.

Darauf stieß dieser Tage offensichtlich die Gemeindeverwaltung und beantragte beim Gemeinderat deren nachträgliche Genehmigung.

Um genaue Regelungen zu haben, wie solche Werbetafeln auszusehen haben, aus welchem Material und insbesondere in welcher Größe sie auszulegen sind, dazu wurde eine eigene Werbeanlagensatzung erlassen. Damit will man auch den einzelnen Anbietern gleichberechtigte Werbemöglichkeiten einräumen und einem "Schilderwildwuchs" vorbeugen.

Diesen Grundlagen widersprachen nun diese drei, von der Gemeinde aufgestellten Kunststofftafeln in ihrer Größe von 2,80 mal zwei Metern erheblich. "Die Schilder sind halt aufgestellt worden, um auf die damals ausgetragenen Weltcup-Veranstaltungen hinzuweisen und sind dann eben stehen geblieben", wie dies Bürgermeister Josef Heigenhauser in der jüngsten Gemeinderatssitzung kurz erläuterte.

Ob auch die wesentlich älteren, kleineren Schilder einer Genehmigung bedürften, wollte Walter Petersen (Freie Wähler) wissen. Dies werde zu prüfen sein, erwiderte der Bürgermeister.

Die Räte waren nach kurzer Aussprache davon überzeugt, dass die großen Werbetafeln weitgehend dem gesamten Ort zugute kämen und erteilten ohne Gegenstimme ihre nachträgliche Genehmigung.

ost/Chiemgau-Zeitung

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