Bergwacht Reit im Winkl zieht Bilanz

Rekordwinter: So viele Einsätze wie noch nie zuvor

Reit im Winkl - Einen Rekordwinter hat die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl hinter sich. Mit 370 Einsätzen gab es im vergangenen Winter so viel wie noch nie vorher. Bei 34 davon musste der Hubschrauber zur Unterstützung und zum Abtransport von Verletzten angefordert werden. 

Die Saison begann am 8. Dezember und endete am 8. April mit dem letzten Tag des Betriebs im Skigebiet Winklmoos-Steinplatte, wo auch die meisten Einsätze zu bewältigen waren. Der Winter war geprägt von insgesamt sehr guten Pistenverhältnissen dort. Volle vier Monate dauerte damit auch der Bergwachtdienst am Stützpunkt Winklmoos durch die Bergwacht Reit im Winkl und die Skiwacht. Wertvolle Unterstützung erfuhren sie von den Bergwachtlern aus Traunstein und vom Einsatzleitbereich Achental. 

Hervorragende Unterstützung gab es nach Auskunft vom Bergwacht-Bereitschaftsleiter Peter Wlach auch durch die Hubschrauberbesatzungen von Christoph 14 aus Traunstein und von Heli 1 aus Waidring, die teilweise selbst bei äußerst widrigen Bedingungen Abtransporte vornahmen. Insgesamt gab es fünf Sucheinsätze, da die Betroffenen die Orientierung im Gelände verloren hatten. Zusätzlicher Vorsorgedienst wurde bei Ski- und Langlaufrennen in Reit im Winkl geleistet. Auch das Dürrnbachhorn erforderte etwas mehr Aufmerksamkeit, denn an guten Tagen waren dort über 100 Skitourengeher unterwegs. Die Bergwachtler beklagen aber ein neuerdings immer häufiger auftretendes Problem: unbelehrbare Skifahrer, die selbst bei Hubschraubereinsätzen die Absperrungen der Bergwacht nicht beachten und rücksichtslos in den Gefahrenbereich einfahren. 

Insgesamt konnte Peter Wlach von einer sehr guten Zusammenarbeit mit den Liftbetreibern, den Gebrüdern Höflinger und Andreas Brandtner junior, sowie der Gemeinde Reit im Winkl mit Bürgermeister Josef Heigenhauser berichten.

Hauser

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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