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Steig nicht für Anfänger geeignet

Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl übt im Klettersteig: Rettung nach oben mit Flaschenzug

Mittels Flaschenzugs wurde der in eine Gebirgstrage verpackte „Verunfallte“ nach oben gezogen.
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Mittels Flaschenzugs wurde der in eine Gebirgstrage verpackte „Verunfallte“ nach oben gezogen.
  • VonJosef Hauser
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Am Hausbachfall-Klettersteig übte die Bergwacht Reit im Winkl den Ernstfall. Ausbildungsleiter Florian Brandl zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf, mahnte allerdings gleichzeitig auch an mögliche Kletterer zur Vorsicht.

Reit im Winkl – Zur Rettung einer verunfallten Person im Klettersteig muss des Öfteren die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl ausrücken. Dieses Mal war der Grund zum Ausrücken eine Übung am Hausbachfall-Klettersteig. Der kurze Zustieg vom Ort aus ist einer der Gründe, dass dieser erste Klettersteig im Chiemgau und der erste TÜV-geprüfte Deutschlands immer sehr gut besucht ist.

„Rettung nach oben“, so lautete das Übungsszenario im oberen Teil des Klettersteiges. Nach dem Aufbau sicherer Standplätze folgte das Ablassen der Gebirgstrage zum „Verunfallten“. Er wurde versorgt und im Bergesack in der Gebirgstrage gelagert. Mittels Flaschenzugs erfolgte der Aufzug nach oben. Weiter ging es mit dem Abtransport in der Gebirgstrage über den Steig hinauf zum bereitstehenden Bergwacht-Rettungsfahrzeug.

Sehr zügiger und sicherer Übungsablauf

Bei der Abschlussbesprechung resümierte Ausbildungsleiter Florian Brandl von einem sehr zügigen und sicheren Übungsablauf. Er stellte fest, dass dieser Klettersteig mit dem „Schwierigkeitsgrad C“ für Anfänger nicht geeignet sei. Es gebe hier das Problem, dass dieser, auch wegen des kurzen Zustiegs, oft zu „ungewöhnlichen Zeiten“ wie spät am Abend besucht werde. „Auch Anfänger steigen gerne ein und sind dann gegebenenfalls überfordert“, sagte der Ausbildungsleiter. Er empfahl allen Anfängern, einen Klettersteigkurs zu besuchen.

sh

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