Gemeinderat Reit im Winkl erteilte das Einvernehmen

Zwei Wohngebäude sollen hier entstehen: Ehemaliges „Stoaner“-Grundstück wird bebaut

Mit drei Wohngebäuden wird das Grundstück des ehemaligen Gasthofs Stoaner in Birnbach bebaut. Etwas oberhalb befindet sich die inzwischen neu errichtete „Stoaner Alm“.
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Mit drei Wohngebäuden wird das Grundstück des ehemaligen Gasthofs Stoaner in Birnbach bebaut. Etwas oberhalb befindet sich die inzwischen neu errichtete „Stoaner Alm“.

Reit im Winkl – Auf dem Grundstück in Birnbach, wo früher der Gasthof Stoaner gestanden ist, werden künftig drei Wohngebäude mit jeweils zwei Wohneinheiten und eine Tiefgarage gebaut. Der Gemeinderat genehmigte in seiner jüngsten Sitzung den entsprechenden Bauantrag.

Alle Gebäude sollen die Maße von 8,50 x 15 Metern und eine Wandhöhe von 6,50 Metern haben. Die Zufahrt zur Tiefgarage wird im südlichen Bereich des Grundstücks errichtet. Zusätzlich geplant ist ein unterirdisch mit der Tiefgarage verbundenes Nebengebäude mit den Maßen von 6,50 x 5 Metern und einer Wandhöhe von drei Metern.

Bürgermeister Matthias Schlechter (CSU) erläuterte, dass sich das Grundstück im qualifizierten Teil des Bebauungsplans „Ortsteil Birnbach“ befinde. Die darin enthaltenen Festsetzungen wie die Gebäudesituierung im Gelände, Baugrenze und Grundfläche würden durch die Planung eingehalten. Lediglich das Zufahrtsgebäude zur Tiefgarage rage partiell drei Meter aus der Baugrenze heraus. Gemäß den Bestimmungen der Baunutzungsverordnung könnten aber untergeordnete Nebenanlagen auch außerhalb der Baugrenzen zugelassen werden.

Bei den Gebäuden West und Ost sollen jeweils zur Erschließung des Obergeschosses Außentreppen angebracht werden, was gemäß der derzeit gültigen gemeindlichen Baugestaltungssatzung nicht zulässig ist. Da in der sich derzeit in den letzten Zügen befindenden Neufassung der Baugestaltungssatzung aber zukünftig Außentreppen zugelassen werden sollen, könne nach den Worten des Bürgermeisters die notwendige Abweichung erteilt werden mit der Auflage, dass diese in Holz auszuführen seien.

Am Haus Ost ist ein außermittiger First geplant, was gemäß der Baugestaltungssatzung ebenfalls nicht zulässig ist. Auch hier sei eine Abweichung notwendig, erläuterte Bürgermeister Schlechter. Die gemäß der gemeindlichen Stellplatzsatzung erforderlichen zwölf Stellplätze würden nachgewiesen, sieben in der Tiefgarage und fünf außerhalb.

Der Gemeinderat erteilte dem Bauantrag einstimmig das gemeindliche Einvernehmen gemäß den Bestimmungen des Baugesetzbuches. Für die Abweichungen von der Baugestaltungssatzung hinsichtlich der Außentreppen und des außermittigen Firsts wurde ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

sh

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