Bürgermeister Heigenhauser blickt zurück: 

"Spannend und intensiv": Erfolgreiches Jahr für Reit im Winkl

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Eine der Neuerungen für Reit im Winkl in 2016: Die neue Eisstockbahn.

Reit im Winkl – „Ein spannendes und intensives, aber auch sehr erfolgreiches Jahr liegt hinter der Gemeinde Reit im Winkl.“ Zu diesem Fazit kam Bürgermeister Josef Heigenhauser in der jüngsten Gemeinderatssitzung, in der er einen Rückblick auf das Jahr 2016 hielt und einen Ausblick auf 2017 gewährte.

Geprägt sei das Jahr 2016 vom Erfolg im Tourismus, von vielen Personalveränderungen in der Gemeindeverwaltung und in der Tourist-Info, zukunftsweisenden Investitionen und von einer boomenden Baukonjunktur gewesen. 

„Steigende Übernachtungszahlen und vor allem der weitere Zuspruch bei der Gästeentwicklung sprechen dafür, dass Reit im Winkl weiter attraktiv ist“, verkündete der Bürgermeister stolz. Mit fast 110.000 Gästeankünften sei der „Höchststand aller Zeiten“ erreicht worden. Dadurch habe sich auch die Einnahmesituation deutlich verbessert, und es hätten einige Verbesserungen in der touristischen Infrastruktur wie eine Eisstockbahn, ein weiterer Schneeerzeuger oder der Kinderspielplatz am Hallenbad geleistet werden können.

Auch der Straßenausbau des Kaiserweges sei planmäßig erfolgt. „Im Friedhof konnte die Urnenmauer erweitert werden, und der Anbau fügt sich sehr gut in die bestehende Anlage ein“, fuhr Heigenhauser fort. Der Breitbandausbau sei voll im Gange und werde nahtlos nach Ablauf des Winters fortgesetzt: „Damit werden sehr viele Haushalte die Möglichkeit zu schnellstem Internet bekommen.“

Reduzierung der Gemeinde-Schulden 

Für die größte Investition im Jahr 2016, den Kauf des Telekom-Grundstücks am Langlaufstadion, sei erstmals in den letzten acht Jahren ein langfristiges Darlehen aufgenommen worden. Dieses werde mit Ablauf der zehnjährigen Festzinsbindung zurückgezahlt, so dass auch für zukünftige Gemeinderäte kein Zinsänderungsrisiko bestehe. Trotzdem sei per Saldo noch eine Reduzierung der Schulden der Gemeinde auch im Jahr 2016 erreicht worden.

Belastend waren nach den Worten des Bürgermeisters in der Verwaltung und der Tourist-Info der starke Personalwechsel und die bis Ende September vakante Stelle des Geschäftsleiters. „Wir sind alle sehr glücklich, das mit Sabine Eisenberger, der bisherigen Bauamtsleiterin, diese wichtige Stelle besetzt werden konnte, und die Zusammenarbeit läuft hervorragend“, stellte er fest. Auch für die anderen freigewordenen Stellen seien ausgezeichnete Mitarbeiter gewonnen worden.

Steigende Zahl an Bauaufträgen 

Neben der erfolgreichen touristischen Entwicklung zeichne sich auch für das Bauhandwerk eine sehr erfreuliche Tendenz ab: „In Reit im Winkl standen schon lange nicht mehr so viele Baukräne wie dieses Jahr.“ Bis zu den letzten Tagen vor Weihnachten seien die Unternehmer ausgebucht und gingen mit einer guten Auftragslage in das neue Geschäftsjahr 2017. 

Ob touristisch wie beim Gut Steinbach oder dem Gasthof Stoaner, bei einheimischen Bauwerbern wie im Familienansiedlungsmodell am Gasteig oder bei vielen privaten Investoren, der Gemeinderat habe sich immer sehr positiv engagiert und die Investoren unterstützt.

Ausblick aufs neue Jahr

Im Jahr 2017 würden die Planungen für den Hochwasserschutz am Hausbach und am Pötschgraben im Mittelpunkt stehen. „Wir wollen das Dorfzentrum und Entfelden für das sogenannte hundertjährige Hochwasser sicher machen“, so Bürgermeister Heigenhauser über die seitens der Gemeinde geplanten Schwerpunkte für das Jahr 2017.

sh

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