Stefanie Hertel wandert mit den Fans

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Reit im Winkl/Unterwössen - Mit rund 100 Fans ist Schlager-Star Stefanie Hertel an diesem Freitag zum Wandern auf der Winklmoosalm unterwegs gewesen. Am Abend rockte sie die Bühne.

Nur einen Tag nach ihrem Konzert in Unterwössen ist Stefanie Hertel mit ihren Fans an diesem Freitag auf der Winklmoosalm unterwegs gewesen. Zuerst gab es für die gut 100 Anhänger der Schlager-Sängerin ein Weißwurst-Frühstück auf der Sonnenalm. Immerhin wartete auf die Wanderer auch eine fast sechs Kilometer lange Wegstrecke. "Da sind Weißwurst und Brez'n ein Muss", so Hertel.

Stefanie Hertel bei der Fan-Wanderung

Anschließend ging es dann um 11 Uhr weiter auf die Wanderstrecke. Die Führung übernahm dabei Wirt Ulli Becker, der selbst schon einige Male auf dem Jakobsweg unterwegs war. Die Strecke führte die Fans und Stefanie Hertel - die auch ihren Mann Lanny Isis im Schlepptau hatte - über die Möserer Stube zur Muckklause und von dort aus wieder zurück zur Sonnenalm. Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Biathlon-Gaudi-Parkour.

Super Stimmung beim Konzert in Unterwössen

Ein Feuerwerk prasselte da in Unterwössen von der Bühne in das gut besuchte große Festzelt und setzte ein Ausrufezeichen mit dem Eröffnungsabend des Bataillonsfestes der Gebirgsschützen Inn-/Chiemgau. Und obwohl sie auf der Bühne allen anderen breiten Raum einräumte, den Erfolg des fulminanten Abends trug vor allem Sängerin und Fernsehmoderatorin Stefanie Hertel.

Gut drei Stunden schlug der energiegeladene Fernsehstar in der Formation Stefanie Hertel und Band seine Fans aber auch die Gäste jeden Alters in ihren Bann. Das gelang mit einer vielseitigen Musikmischung, unterstrichen von einer großen Soundanlage und einer mächtigen Bühnenbeleuchtung. Schnell und wuchtig ging es mit Alpenrock los, dem Dirndlrock kurz, Standardstücken von Stefanie Hertel. Mit ihrem "Wolkenlos" hatte sie ihre eigenen Fans, in mehreren Fanclubs angereist, längst auf der Seite.

Und mit "Totale Gefühle", einem langsamen Song, nahm sie das übrige Zelt für sich ein. Weiter ging es bunt gemischt zum Thema Liebe, mal über Männer oder Frauen. Mit Vater Eberhard Hertel besetzte sie das Thema Heimat. Neben schönem sicheren Gesang ging es viel um Optik, vom vielen Licht unterstrichen.

Im kurzen Dirndl hatte Hertel den Abend begonnen, als sie sich schon nach kurzer Zeit durch die Gänge des Zeltes sang und ihren Zuhörern zum Anfassen nah kam. Nach kurzer Umbauphase dann das knallrote Kleid. Ihr Tanzpartner Sergiy Plyuta, mit dem sie bei ihrer Teilnahme bei "Let's Dance" bis ins Halbfinale kam, führte sie da im heißen lateinamerikanischen Rhythmus über die Bühne, aufregend und körperbetont.

Im leuchtendgrünen Dirndl empfing sie ihren Vater Eberhard Hertel, der mit ihr gemeinsam und solo in seinen Liedern vor allem die ältere Generation ansprach. Auch er ist ein Bühnenmensch sein Leben lang mit ausgeprägter Stimme. Mit ihm ließ Stefanie Hertel in einem humorvollen Sketch noch einmal ihre Kindheit aufleben. In einem weißen Traum an Ballkleid und der Mondscheinsonate brachte sie die Zuhörer zu andächtiger Stille. Und auch nach dann wieder folgenden schnellen Tanzserien hielt sie das Mikrofon in der Hand und sang sicher. „Alles live heute“, versicherte sie glaubhaft, und lächelte, als sie ihr Tanzpartner in den Spagat hob.

Nach einer längeren Pause stand Hertel dann mit den Danzlkrainern und Vater Eberhard auf der Bühne. Die Danzlkrainer aus dem Achental hatten als Vorgruppe das Publikum unterhalten und gut eingestimmt an die Stars übergeben. Auch jetzt im Zusammenspiel mit Stefanie und Eberhard Hertel zeigten sie sich bestens aufgelegt und brachten Spaß und Lachen ins Publikum.

Nach einer weiteren Pause läutete Hertels Ehemann Lanny, Gitarrist in ihrer Band, eine etwas rockigere Phase ein, die das Publikum bis kurz vor Mitternacht unter Dampf hielt. Von Waterloo bis zum Dirndlrock brachte die Musik die Fans zu stehenden Ovationen und die Tänzer in die Gänge des Zeltes. Am Ende hatten Star und Publikum eines gemeinsam: Sie zeigten sich restlos begeistert von einem prall gefüllten Showabend. Einen furiosen Abend nannte das eine glückliche Stefanie Hertel. So aufgedreht wollten viele Zuhörer noch nicht heim. Die Zeltbar nahm sie gerne auf.

Stefanie Hertel in Unterwössen

ps/Ludwig Flug

Rubriklistenbild: © ps

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