Reit im Winkl - Feuerwehren, Hilfs- und Rettungsdiensten bei Übungsmarathon

Großer Übungstag in Reit im Winkl

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Ein schwerverletzter Radfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Auto. Die Feuerwehrler mussten den teilweise eingeklemmten Schwerverletzten nicht nur befreien, sondern auch die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durchführen. Die täuschend echt nachgestellte Unfallsituation war nur eine von 11 Szenarien, die beim großen Übungstag der Feuerwehren in Reit in Winkl zu bewältigen war.

Reit im Winkl - Feuerwehren proben in Reit im Winkl den Ernstfall.

Die Pressemeldung in Wortlaut:

Aufgabe der Rettungskräfte war es nach dem Übungsalarm zu den Unglücksorten zu fahren und die dort notwendige Hilfe zu leisten. Was die Einsatzkräfte erwartete, blieb vorab geheim, erst als die Rettungs- und Löschtrupps an den Unfallstellen ankamen, erfuhren sie, um welche Art von Notfall oder Unglück es sich handelte.

In Szene gesetzt wurde der Sturz eines Mountainbike-Fahrers, der einen Hang hinabstürzte und schwer verletzt wurde. Floriansjünger, Bergwachthelfer und Rettungssanitäter mussten bei der Rettungsaktion eng zusammenzuarbeiten, um bestmögliche und schnelle Hilfe zu gewährleisten. 

Im Freibad war eine leblose Person aus einem Schacht zu retten. Sofort nach Befreiung musste mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Bei Entfelden war ein Paraglider abgestürzt und in einem Baum unsanft gelandet. 

Von der Feuerwehr, in Zusammenarbeit mit Bergwacht und unter Einsatz einer Drehleiter, war der „Bruchpilot“ zu retten. 

Auf einer Baustelle war ein Arbeiter in Baustahl gefallen. Dabei zog er sich eine schrecklich anzusehende Pfählungsverletzung zu. Wieder war eine enge Abstimmung der Retter notwendig – der Floriansjünger, die die technische Rettung durchführten und des Rettungsdienstes, der sich um die medizinische Versorgung und Behandlung kümmerte. 

Im gemeindlichen Bauhof wurde ein Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung inszeniert. Hier wurde der Löscheinsatz von Atemschutzgeräteträgern geübt.

Einweiterer Brand im Freien war auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerkes zu löschen. Um in einem Gebäude am Minigolfplatz zu einem Verletzten mit Kohlenmonoxydvergiftung zu gelangen, der in einem geschlossenen Raum ein Aggregat laufen ließ, war das schnelle Öffnen der Tür durch die Feuerwehr mit Hilfe eines Spezialgeräts erforderlich. 

Spektakulär auch ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Personenwagen, von denen einer zur Seite kippte. Mehrere Personen waren schwer verletzt und mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten aus den Wracks befreit werden.

Kreisbrandinspektor Georg König, Initiator des Übungstages, zog am Ende eine insgesamt positive Bilanz der gezeigten Leistungen. Er lobte die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen, die auch über die Ländergrenze hinweg, mit den Feuerwehrkameraden aus Tirol, bestens funktioniere. Der Übungstag sei ein Erfolg gewesen, auch wenn es einige verbesserungswürdige.

Pressemeldung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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