Mit Unimog am Seegatterl 150 Meter in den Tod gestürzt

Reit im Winkl trauert um Gemeindemitarbeiter

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Ein 52-jähriger Mitarbeiter der Gemeinde Reit im Winkl stürzte mit einem Unimog am Seegatterl rund 150 Meter fast senkrecht in den Tod.
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    Heinz Seutter
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Reit im Winkl - Die Bilder sind schrecklich: Am Montagmorgen ist ein Unimog-Fahrer am Seegatterl 150 Meter fast senkrecht in den Tod gestürzt. Ein unfassbarer Unfall, der nicht nur die Gemeinde Reit im Winkl in Schockstarre versetzen lässt.

Wie berichtet fuhr der 52-jährige Mann am frühen Montagmorgen mit einem Unimog von der Winklmoosalm talabwärts Richtung Parkplatz Seegatterl. Aus bislang unbekannten Gründen kam er am "Dackelsprung" von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und stürzte rund 150 Meter fast senkrecht in ein Bachbett. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Die Bilder von der Unfallstelle zeigen die Tragweite des so schrecklichen Unglücks:

Tragischer Unfall bei Reit im Winkl

Wie nun bekannt wurde, handelt es sich bei dem verunglückten Unimog-Fahrer um einen Mitarbeiter der Gemeinde Reit im Winkl. Dies bestätigte die Gemeindeverwaltung auf Anfrage von chiemgau24.de. Ein tragisches Unglück, das nicht nur die Gemeindeverwaltung in Schockstarre versetzen lässt.

Pressemitteilung der Polizei

Ein Zeuge meldete sich gegen 8.00 Uhr bei der Integrierten Leitstelle und teilte mit, dass sich offensichtlich auf der Mautstraße zur Winklmoosalm ein Verkehrsunfall ereignet hat

Am sogenannten Dackelsprung führt eine Schneise in den Wald und endet an einem Felsvorsprung. Darunter sind verstreute Autoteile und Arbeitsgeräte zu erkennen.Der Wagen ist rund 150 Meter tief abgestürzt. Unverzüglich liefen die Suchmaßnahmen unter Beteiligung der Feuerwehr und Bergwacht in unwegsamen Gelände an. Nach kurzer Zeit, gegen 8.45 Uhr, wurde eine leblose Person, unweit des Unfallfahrzeugs, gesichtet. 

Der 52-jährige Mann dürfte alleine mit einem Unimog die Mautstraße zwischen Winklmoosalm und Parkplatz Seegatterl talwärts befahren haben. Hierbei kam er aus bislang unbekannter Ursache von der Straße ab, durchbrach die Leitplanke und stürzte über den „Dackelsprung“ rund 150 Meter ab

Der 52-Jährige wurde hierbei tödlich verletzt. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Traunstein ein Gutachter in die Ermittlungen mit eingebunden und das Unfallfahrzeug sichergestellt.

vod/hs/Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern

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