Wuchtige Böllerschläge kündigen Fest an

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Reit im Winkl - Ohne Christkindl-Anschießen kein Weihnachten in Reit in Winkl! Die Böllerschläge gehören nunmal genau so zum Fest wie das gemeinsame "Stille Nacht" nach dem Kirchgang.

Zur festen Einrichtung am Heiligen Abend gehört das Christkindl-Anschießen, wozu sich in jedem Jahr die Mitglieder der "Königlich-priviligierten Feuerschützengesellschaft" an der Kriegergedächtniskapelle postieren - einem Logenplatz quasi, der hoch über Reit im Winkl liegt und einen herrlichen Blick auf den Bergort bietet.

In einer festgelegten Reihenfolge werden ab 16 Uhr wuchtige Böllerschläge abgefeuert, mal gleichzeitig, dann wieder nacheinander. Für die Kirchgänger ist dieses weithin hörbare Signal auch Hinweis darauf, sich auf dem Weg zur Christmette, die um 16.30 Uhr beginnt und traditionell vom Männergesangverein gestaltet wird, zu beeilen, will man noch einen Platz in der meist übervollen der St.-Pankratius-Pfarrkirche erwischen.

Und wenn die Böllerschläge längst verhallt sind und wenn in der Kirche am Schluss der stimmungsvollen Mette das Licht ausgeschaltet wird und von etlichen hundert Kirchgängern "Stille Nacht" angestimmt wird, dann ist in Reit im Winkl Weihnachten...

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