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Brunner: Eine Skischaukel ist "inakzeptabel"

Das vom Skizirkus noch unberührte Dürrnbachhorn. Nach Befürchtungen von Umweltschützern könnte sich dies deutlich verändern.
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Das vom Skizirkus noch unberührte Dürrnbachhorn. Nach Befürchtungen von Umweltschützern könnte sich dies deutlich verändern.

Reit im Winkl - Gegen die Pläne eines österreichischen Unternehmers, eine Skischaukel vom Heutal auf die Winklmoosalm zu bauen, sprach sich nun auch Landwirtschaftsminister Brunner deutlich aus.

Wie die Chiemgau-Zeitung heute berichtet, spricht sich Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gegen eine Skischaukel zwischen den Skigebieten Unken und Winklmoos-Steinplatte aus. In einem Brief an den ehemaligen Landtagspräsidenten Alois Glück, der die Erschließungspläne seit Jahren kritisch begleitet, bezieht er sich auf den sogenannten "Bergwaldbeschluss", den Alois Glück 1984 auf den Weg gebracht hat.

Laut dem "Bergwaldbeschluss" solle der Schutz des Bergwalds grundsätzlich Vorrange vor anderen Nutzungsansprüchen haben, heißt: Natur geht vor Skischaukel.

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"Ich halte eine Neuanlage aus forst-, umwelt- und wirtschaftspolitischer Sicht für nicht akzeptabel", so Brunner in seinem Brief an Glück. An diesem Landtagsbeschluss komme man bei Genehmigungsverfahren nicht vorbei, da gebe es keinen Handlungsspielraum, so Glück auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung.

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass ein österreichischer Unternehmer alte Pläne für eine Verbindung für Skifahrer und Snowboarder vom Heutal aus zum Skigebiet Winklmoos/Steinplatte realisieren will. Seit Wochen protestieren vor allem Naturschutzverbände gegen die Pläne.

rr

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