Schrankenanlage wurde immer wieder mutwillig zerstört

Mautstelle wird jetzt mit Kamera überwacht

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Kaum zu erkennen ist die kleine Überwachungskamera, die seit kurzem am Balken des Häuschens an der Mautstelle in Seegatterl montiert ist.

Reit im Winkl - Den Ärger über die kostenpflichtige Mautstelle ließ so mancher Autofahrer gerne einmal an der Mautstation aus. Deswegen werden dort nun andere Saiten aufgezogen:

Immer wieder kommt es an der Schrankenanlage in Seegatterl zu mutwilligen Beschädigungen: Nicht alle Autofahrer wollen offensichtlich einsehen, dass die Auffahrt zur Winklmoosalm über die Bergstraße mit einer Mautzahlung verbunden ist. Stattdessen wird immer wieder versucht, sich ohne Bezahlung an der Schranke vorbeizudrängen. Im März dieses Jahres hoben Unbekannte die Schranke gar aus ihrer Verankerung, um sie mit großem Kraftaufwand zur Seite zu biegen. Die Schranke wurde dabei komplett zerstört, die Ermittlungen der Polizei führten zu keinem Ergebnis. Sachschaden: 4600 Euro.

Wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung nun bekannt gegeben wurde, will die Gemeinde dieses Treiben nicht mehr tatenlos hinnehmen: Es wurde eine digitale Überwachungskamera installiert, die den Bereich an der Schranke rund um die Uhr filmt. Sicherheit erhofft man sich zudem für den Geldwechselautomat, der vor Ort am kleinen Schrankenhäuschen untergebracht ist und stets eine gewisse Geldmenge vorrätig halten muss, damit die Benutzer der Bergstraße im Bedarfsfall auch Geld wechseln können.

Weiters wurde bekannt gegeben, dass die Gemeinde einen neuen Unimog geleast hat. Die Kosten des Vorführfahrzeugs werden durch den Verkauf zweier Altfahrzeuge gedeckt, lediglich diverse Anbaugeräte seien zu finanzieren. Arbeitseinsätze zum Kehren der Gemeindestraßen werden künftig nicht mehr von den Mitarbeitern des örtlichen Bauhofs erledigt, dafür wird künftig ein Unternehmen aus Grassau beauftragt, wie es weiter hieß.

ost/Chiemgau-Zeitung

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