Meilenstein im Skibetrieb

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Reit im Winkl - Von einem „Meilenstein“ sprachen die einen, von einem „Leuchtturmprojekt“ und einem „Quantensprung“ für die ganze Chiemgauregion die anderen: Am Samstag ist in Seegatterl die neue Gondelbahn auf die Winklmoosalm eingeweiht worden. An der Feierstunde beteiligten sich über 250 Gäste.

Am Rande der dreistündigen Feier wurde bekannt, dass der Freistaat Bayern zu den Gesamtkosten von etwa 13 Millionen Euro aus den Mitteln des von der Staatsregierung neu aufgelegten Seilbahnförderungsprogramm einen erheblichen Zuschuss beisteuern wird: rund 1,2 Millionen Euro.

„Damit haben wir nicht gerechnet“, erklärte Andrä Brandtner, 80, der Seniorchef der Steinplatten-Aufschließungsgesellschaft aus Waidring, die für den Bau verantwortlich zeichnet. Sein Sohn Andreas, 55, schilderte den Planungsweg des Projekts: So habe man zwölf Jahre lang Verhandlungen geführt, gerade im vergangenen Jahr „sehr intensive“, wobei er seine Verärgerung über manche „bürokratische Hürde“ nicht verbergen mag.

Meilenstein im Skibetrieb

Bis zuletzt war um Brutreviere einheimischer Vogelarten gestritten worden, nach Ansicht der Umweltbehörden sollte die Brutzeit nicht durch die Bauarbeiten gestört werden. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer meinte: Es könne nicht angehen, dass einem privaten Investor so viele Hindernisse in den Weg gelegt würden. „Da mögen schon ein paar Vögel brüten, aber irgendwo muss auch der Mensch bleiben“, sagte er unter großem Beifall.

Das Bahnprojekt wäre schon fast gescheitert gewesen, nur mit großer Überzeugungsarbeit und vehementem Einsatz verschiedener Mandatsträger sei der Bau ermöglicht worden, so Ramsauer.

Lesen Sie mehr dazu morgen in der Chiengau-Zeitung.

Rubriklistenbild: © re

Zurück zur Übersicht: Achental

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser