Ex-Gärtnerei wird Wohngebiet

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Schleching - Aus einem "Dorfgebiet" wird ein "Wohngebiet": Eine Bebauung der alten Gärtnerei in Mühlau hat der Gemeinderat Schleching auf den Weg gebracht.

Für das Gebiet der ehemaligen Gärtnerei ändert er den Flächennutzungsplan: Aus einem "Dorfgebiet" wird ein "Wohngebiet".

Die Behörden äußerten fast keine Einwände, sie gaben Empfehlungen und Anregungen in einigen Bereichen. Zum Beispiel bemerkte das Wasserwirtschaftsamt, die Überschwemmungsgefahr in diesem Gebiet zu berücksichtigen. In der Satzung ist vorgesehen, dass jeder Eigentümer für die Sicherung seines Grundstückes - unter Berücksichtigung der Bauauflagen - zuständig ist.

Lediglich das Sachgebiet Naturschutz im Landratsamt hat sich ablehnend bezüglich der Ausgleichsfläche und ihrer Geeignetheit geäußert. Es soll ein Fachplaner hinzugezogen und mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt werden. Das Bauamt hat - aufgrund des Umfangs der zu bebauenden Fläche und der zahlreichen Festsetzungen - eine Umstellung des Verfahrens auf ein Bebauungsplanverfahren beschlossen.

Aufgrund des Einwandes von Franz Wörner zur Gewährleistung des Lkw-Verkehrs und der notwendigen Schleppkurven beschloss der Gemeinderat, im Planungsbereich die Breite des Gasteigweges - mit Ausnahme des Einmündungsbereiches Gasteigweg/Gartenweg- - auf fünf Meter festzusetzen.

Für das Projekt "Elmenfeld" in Ettenhausen haben die Mehrheit der Träger öffentlicher Belange keine Einwände vorgetragen. Lediglich Kabel Deutschland hat um die Satzungsergänzung, "dass die Telekommunikationsanlagen nicht überbaut und vorhandene Überdeckungen nicht verringert werden dürfen", gebeten. Diesem Zusatz hat der Rat zugestimmt.

Das Grundstück Emperbichlstraße 10 hat eine junge Familie aus Marquartstein zum Bau eines Einfamilienhauses erworben. Das gemeindliche Einvernehmen zum Neubau stellte das Gremium her - mit der Einschränkung, dass nach Einreichung des noch fehlenden Entwässerungsplanes eventuelle Auflagen ausgeführt und die Kosten hierfür übernommen werden.

Neubau in Raiten

In Hinterraiten gibt es aus baurechtlichen Gründen keine Gestaltungssatzung. Damit sich das Gebäude besser in die Umgebung einfügt, hat der Gemeinderat eine Höhenfestsetzung und die Maße der ortsüblichen Dachüberstände in den Beschluss aufgenommen.

wun/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © pa

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