Mit Unterstützung durch Hubschrauber und Suchhund

Einsatz der Bergwacht Schleching: Verdacht auf Lawinenabgang am Geigelstein

Einsatz der Bergwacht Schleching: Verdacht auf Lawinenabgang am Geigelstein
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Insgesamt waren zwölf Bergwachtler, ein Hundeführer der Bergwacht und ein Polizist der alpinen Einsatzgruppe am Einsatz beteiligt.

Am Sonntagnachmittag (18. April) wurde die Bergwacht Schleching wegen des Verdachts auf einen Lawinenabgang zum Geigelstein alarmiert

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Schleching - Am Sonntag, den 18. April wurde um ca. 15:45 die Mannschaft der Bergwacht Schleching wegen der Nachschau eines Lawinenkegels im Geigelsteingebiet alarmiert. Etwa 10 Minuten später landete bereits der Rettungshubschrauber Christoph 14 an der Bergwacht-Rettungswache, nahm einen Bergwachtler auf und setze ihn unterhalb der Wirtsalm ab.

Ein Überflug mit dem Hubschrauber war wegen der tief hängenden Wolken nicht möglich. Der betreffende Lawinenkegel wurde schnell ausgemacht und mit Hilfe von Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) auf mögliche Signale erkundet. Während sich immer mehr Bergwachtler sowie ein Polizist der alpinen Einsatzgruppe an der Rettungswache einfanden, kam auch eine Spezialkraft der Lawinenhundestaffel Chiemgau hinzu. Dieser wurde ebenfalls sofort zum Einsatzgebiet geflogen.

Nachdem Suchgerät und Suchhund am Lawinenkegel ohne Fund blieben, wurde der Einsatz gegen 17.15 Uhr beendet. Bergwachtler und Hund wurden mit dem Rettungsfahrzeug ins Tal zurückgebracht. Insgesamt waren zwölf Bergwachtler, ein Hundeführer der Bergwacht und ein Polizist der alpinen Einsatzgruppe am Einsatz beteiligt.

Pressemitteilung Bergwacht Schleching

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