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Großeinsatz in Schleching

Schleching - In einem Hotel in Schleching ist es am Montagabend zu einem Zimmerbrand gekommen. Acht Personen wurden dabei verletzt.

Schleching. Großalarm für Feuerwehren und Rettungsdienst im südlichen Achental gab es am Montagabend gegen 22 Uhr. Im Hotel zur Post in der Ortsmitte brannte es in einem der Zimmer im 1. Obergeschoss. Die Feuerwehren konnten 29 Personen aus dem Hotel in Sicherheit bringen. Vier Personen wurden verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Vier weitere Personen wurden vor Ort von einem Notarzt behandelt, mussten aber nicht in eine Klinik gebracht werden. Alle übrigen Evakuierten – Hotelgäste und Personal - blieben unverletzt.

Gegen 22 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein ein Notruf ein. Die Alarmmeldung an die Feuerwehren und Rettungsdienste lautete „Brand im voll besetzten Hotel zur Post in Schleching, Zimmerbrand im Obergeschoss, vermutlich verursacht durch ein Fernsehgerät.“ Daraufhin wurden die Feuerwehren Schleching, Unterwössen, Marquartstein, Reit im Winkl, Traunstein und Kössen alarmiert.

Noch während der Anfahrt wurde der Löschzug der Feuerwehr Traunstein zurückbeordert, nachdem der Kleinbrand von den ersten am Brandort eingetroffenen Löschmannschaften schnell gelöscht werden konnte. Schon um 22.20 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus.“ Dennoch wurde das Hotel vollständig evakuiert und alle Menschen aus dem Gebäude in Sicherheit gebracht. Die Besatzungen von insgesamt fünf Rettungswagen des BRK und ein Notarzt kümmerten sich um die Evakuierten. Vier Personen wurden aufgrund von Atembeschwerden, vermutlich verursacht durch das Einatmen von Brandrauch, in die Krankenhäuser nach Traunstein, Prien, Ruhpolding und St. Johann gebracht.

Vier weitere Personen wurden vom Notarzt vor Ort behandelt. Alle Evakuierten wurden vorübergehend im Haus des Gastes in Schleching untergebracht und von Helfern der BRK- Schnelleinsatzgruppe aus Reit im Winkl mit Getränken versorgt. Nachdem die Feuerwehrler, teilweise mit Atemschutzgeräten, alle Hotelräume zwei Mal absuchten, um sicherzugehen, dass sich bei Brandausbruch niemand in Panik verkrochen hatte, gründlicher Kontrolle mit Rauchgasmessgeräten und einer Wärmebildkamera und der Durchlüftung des Gebäudes mittels Belüftungsgeräten, konnten die Hotelgäste in ihre Zimmer zurückkehren. Für einige Wenige wurde eine Ersatzunterkunft in den oberen Stockwerken des Hotels organisiert.

Im Einsatz waren rund 100 Feuerwehrmänner und –frauen sowie 20 Helferinnen und Helfer des Bayerischen bzw. Österreichischen Roten Kreuzes. Gegen 1 Uhr war der Einsatz beendet und Feuerwehren wie Rettungsdienste rückten wieder ab. Brandursache war – wie schon beim Notruf mitgeteilt – ein Fernseher. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf mindestens 10.000 Euro.

Pressemeldung Feuerwehr

Rubriklistenbild: © pa

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