Bergsteiger am Geigelstein gerettet

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Schleching - Drei Männer verloren im Geigelsteingebiet die Orientierung. Sie gruben sich in eine Schneehöhle ein und setzten einen Notruf ab. Eine aufwändige Rettungsaktion startete:

Drei junge Männer aus dem Landkreis Rosenheim machten sich am späten Dienstagabend zu Fuß auf den Weg hinauf zur Rossalm im Geigelsteingebiet, wo sie Silvester feiern wollten. Obwohl ihnen der Weg bekannt war, verloren sie im Schneesturm komplett die Orientierung und konnten die Hütte nicht finden. Um Mitternacht trafen sie die einzig richtige Entscheidung und gruben sich in eine Schneehöhle ein. Um 4 Uhr morgens setzten sie einen Notruf ab, als sie immer mehr auskühlten.

Die Bergwachten des Achentals und des Prientals rückten sofort aus, um die drei Männer zu finden. Allerdings hatten sie mit grundlosem, ca. ein Meter tiefem Neuschnee zu kämpfen und kamen nur sehr langsam voran. Außerdem herrschte eine große Lawinengefahr, die sie zu einigen Umwegen zwang.

Bei Tageslicht machte sich einer der drei jungen Männer schließlich alleine auf und fand nach kurzer Zeit glücklicherweise die Hütte. Er lotste seine beiden Kameraden auch zur Hütte, so dass sie vorerst in Sicherheit waren.

Die Rettungstrupps staunten nicht schlecht, als sie im Laufe des Vormittags in der Hütte auf die „Vermissten“ mit nur leichter Unterkühlung trafen. Die Bergwacht begleitete die drei erschöpften und unterkühlten Männer schließlich sicher ins Tal zurück, denn an einen Hubschrauberflug war bei den schlechten Sichtverhältnissen nicht zu denken.

Drei Bergsteiger aus Bergnot gerettet

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