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Aufregung am Mittwochmittag

Bedrohungslage am Münchner Marienplatz? Großeinsatz nach anonymem Anruf

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Presseinformation SPD Oberes Achental

Themen-Stammtisch zum Volksbegehren "Rettet die Bienen"

Schleching - Waltraud Eisenberger informierte über Ablauf und Möglichkeiten eines Volksbegehrens. Das besondere ist, dass hier der Bürger selbst ein Gesetz beschließt und das ohne den Umweg über Parteien.

Das Gesetz hat nur Gültigkeit für Bayern, aber das Votum von 1 Million Bürgern sendet auch einen Appell nach Berlin und Brüssel, der schwer zu ignorieren wäre. Anschließend informierte Hermann Eschenbeck vom Bund Naturschutz über die konkreten Punkte des Begehrens. Die Frage ist, ob es für Schleching und das Achental solche Maßnahmen braucht?

Ein Imker beklagte, dass es auch in Schleching Flächen gibt, die sehr früh und bis zu fünfmal gemäht werden. Auf diesen Flächen gibt es keine Blumen mehr. Es entspann sich eine kontroverse Diskussion über die Notwendigkeit einer solchen Bewirtschaftung und Entschädigung der späteren Mahd. Leider war kein Bauer zum Mitdiskutieren dabei. Man war sich einig, die aktuelle Subventionspraxis verfehlt sein Ziel und nutzt weder den örtlichen Bauern noch der Natur. Es fehle aber auch an der Wertschätzung durch die Gesellschaft, denn billig ist das gängige Werbemittel für Lebensmittel und 30 Prozent werden weggeworfen. Ein Imker aus Grassau berichtete, dass er im August über hundert seiner Bienen flugunfähig und orientierungslos krabbelnd in der Wiese vorgefunden hat. Er hat dafür keine Erklärung, der Kontakt mit einem Gift wäre nahe liegend. Doch weder er noch einer der Anwesenden konnte sich erklären wo und wie es zu einem Kontakt gekommen sein könnte.

Zur Sprache kamen auch diverse Aktionen, wie die Anlage von Blühstreifen. Hier wurde bemängelt, dass diese augenscheinlich nur eine einmalige Sache seien und dann sich selbst überlassen werden. Über den Biber und die erheblichen Probleme, die sich damit ergeben wurde angeregt diskutiert. Besonders die Diskrepanz wurde bemängelt, dass dieser im Fokus der Öffentlichkeit und Maßnahmen steht, das Verschwinden von Insekten und Vögel gleich daneben dagegen still von Statten geht. Es gab viele Beispiele wo früher z.B. Heuschrecken, Libellen und Vögel im Gegensatz zu heute leicht zu finden waren. Geschütze Gewässerrandstreifen sind in anderen Bundesländern bereits gesetzlich vorgeschrieben. Ein Teilnehmer führte an, dass z.B. am Bodensee dort Biotope insbesondere für Bienen entstanden sind. Des Trinkwassers und die Qualität der Gewässer sind offensichtlich vor Ort kein Problem. Der Bayerische Staat hat aber in Schleching Gewässerschutzgebiete ausgewiesen, die der Versorgungssicherheit von Bayern dienen. Sollte die Nitratbelastung in anderen Gemeinden und Regionen weiter zunehmen, könnte es auch sein, dass auf dieses Wasser zurückgegriffen werden muss.

Von den Anwesenden wollten sich ohnehin bereits alle für das Bürgerbegehren eintragen und wurden durch die Informationen darin noch bestärkt.

Presseinformation SPD Oberes Achental

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