Schützen lassen sich Laune nicht verderben

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Trotz des schlechten Wetters verging ihnen das Lachen nicht: Auch die Damen der Schützengesellschaft marschierten mit

Staudach-Egerndach - Ihr 125-jähriges Bestehen hat die Schützengesellschaft Staudach-Egerndach gefeiert. Das Beste gab‘s zum Schluss.

Zum Abschluss und Höhepunkt gab's gestern einen Gottesdienst und einen Festzug. Mehrere Dutzend Vereine besuchten die Schützen. Die Feierlichkeiten hatten am Donnerstag begonnen (wir berichteten). Am Freitag folgte eine Party, am Samstag ein Festabend. Und am Sonntag war der Höhepunkt des Jubiläums.

Petrus schickte zum Festtag viel Regen. Weil's von oben so nass kam, mussten die Schützen den Gottesdienst, den sie ursprünglich im Freien geplant hatten, kurzerhand in das Festzelt verlegen.

Viele folgten dem Ruf der Staudacher Schützengesellschaft und wollten an dem Ehrentag nicht fehlen. Das Zelt war voll. Pfarrer Andreas Horn, musikalisch unterstützt von der Schlechinger Dorfmusik und einigen Alphornbläsern, zelebrierte den Festgottesdienst. Die Messe fand in der Weihe des Fahnenbandes, das die Dorfvereine dem Schützenverein zum Geburtstag überreichten, ihren Höhepunkt.

Wegen des Regens mussten die Schützen den Gottesdienst vom Freien kurzerhand ins Festzelt verlegen. Die Messe zelebrierte Pfarrer Andreas Horn.

Pfarrer Horn nahm in seiner Predigt die geflügelten Worte rund um das Schießen auf wie "ins Schwarze getroffen", "Schnellschuss", "Rückschlag", "Volltreffer" und viele mehr. Wenn auch nicht immer das Siegerglück lache, so seien die Schützen doch eingebunden in einer Gemeinschaft, in einen Verein, der sich durch die Kameradschaft auszeichne. Obwohl der Gottesdienst nicht unter freiem Himmel stattfinden konnte, war er eine würdige Feier. 18 Fahnenabordnungen schmückten den provisorischen Altarraum. Dem Regen nicht zum Opfer fiel der Festzug. Nach dem Gottesdienst marschierten die vielen Vereine, darunter fast alle Schützenvereine des Landkreises und sehr viele historische Gruppen, in fünf Züge eingeteilt durch den Ort. Ein Zug, der fast nicht enden wollte, schlängelte sich die Bahnhofstraße entlang.

Der Festzug konnte trockenen Fußes abgehalten werden, gerade so, als ob der liebe Gott dann doch noch mit den gottesfürchtigen Staudachern ein Einsehen hatte. Viele Schaulustige säumten die Straße und verfolgten den farbenprächtigen Zug, den auch etliche Pferdegespanne, alte Kanonen, Schützengruppen und Böllergruppen begleiteten. Auch mehrere Blaskapellen hatten sich eingefunden und sorgten mit ihren Märschen für das richtige Tempo der Mitwirkenden am Festzug. tb

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