Großbrand bei Staudach-Egerndach

Stadel brennt komplett nieder - Kind verletzt

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Schon von weitem war der Wohnhausbrand in Staudach-Egerndach sichtbar.
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Staudach-Egerndach - Einige hunderttausend Euro Sachschaden und ein leichtverletztes Kind, so lautet die vorläufige Bilanz des Großbrandes vom Dienstagnachmittag. Die Kripo Traunstein hat die Ermittlungen aufgenommen.

UPDATE, Mittwoch 11.08 Uhr: Polizeimeldung

Über 130 Einsatzkräfte der Feuerwehren des Achentales waren über Stunden zur Brandbekämpfung in Staudach-Egerndach im Einsatz. Aus bisher unbekannten Gründen war dort, gegen 16.30 Uhr, der Stadel einer ehemaligen Landwirtschaft in Brand geraten und letztendlich, trotz aller Bemühungen der engagiert vorgehenden Feuerwehrkräfte, vollständig niedergebrannt. Auch das direkt anschließende Wohnhaus brannte und erlitt starke Beschädigungen. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen erlitt ein Kind der dort lebenden Familie eine leichte Verletzung und musste behandelt werden.

Beamte der Polizeiinspektion Grassau und des Kriminaldauerdienstes der Kripo Traunstein hatten bereits während des Brandes am Dienstagnachmittag erste Maßnahmen und Ermittlungsschritte vor Ort eingeleitet.

Das zuständige Fachkommissariat der Kripo Traunstein führt nun die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache fort, darunter fallen auch erste Untersuchungen am unmittelbaren Brandobjekt, das auf Grund der starken Zerstörung, Hitzeentwicklung und der damit einhergehenden Gefahren noch nicht vollständig betreten werden konnte.

Andreas Guske, Pressesprecher beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd, erklärte auf Nachfrage von chiemgau24.de, dass keine Rinder oder Schweine mehr auf dem Hof gehalten würden. Allerdings lebten dort einige Schafe und Hühner. "Die meisten davon waren allerdings draußen, als es brannte", sagte Guske. Ob vereinzelte Tiere dem Feuer zum Opfer fielen, könne noch nicht bestätigt werden.

Auch zur Schadenshöhe gibt es noch keine konkreten Angaben, sie dürfte sich aber wohl auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

anh mit Informationen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

UPDATE 21.15 Uhr: Zwei Verletzte

Am Dienstag gegen 16.30 Uhr kam es zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude in der Marquartsteiner Straße in Schnappenwinkl in der Gemeinde Staudach-Egerndach. 

Bei dem Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude in der Marquartsteiner Straße in Schnappenwinkl in der Gemeinde Staudach-Egerndach sind zwei Personen leicht verletzt worden, berichtet unser Reporter vom Einsatzort. Sie wurden ins Traunsteiner Krankenhaus gebracht.

Bei dem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften wurden keine Tiere verletzt. Sie befanden sich in Freigehegen.

Das Feuer ist zwischenzeitlich unter Kontrolle. Der Einsatz wird allerdings noch einige Stunden dauern, da noch die letzten Glutnester zu löschen sind. Erst dann können die Brandermittler das Gebäude untersuchen. Das Wohnhaus war laut Informationen von vor Ort nicht mehr zu retten. Was nicht abgebrannt ist, wurde durch das Löschwasser vernichtet.

Besonders schwierig bei dem Einsatz war offenbar die Löschwasser-Besorgung. Teilweise musste das Wasser von der Tiroler Arche mehrere hundert Meter bis zum Brandort durch Schlauchleitungen befördert werden.

Großeinsatz der Feuerwehren in Staudach-Egerndach

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat für Mittwochvormittag eine ausführliche Pressemitteilung angekündigt.

Erstmeldung 17.12 Uhr:

Die Feuerwehr ist derzeit mit den Löscharbeiten beschäftigt. Das Wohnhaus wird jedoch voraussichtlich nicht zu retten sein. Nach momentanen Erkenntnissen kamen bislang keine Personen zu Schaden. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. 

Die Kriminalpolizei Traunstein wird voraussichtlich die Sachbearbeitung übernehmen. Über die weiteren Umstände und das Ausmaß des Schadens konnte die Polizei am Dienstagnachmittag noch keine Aussagen treffen. Informationen vor Ort zufolge sind erst vor kurzem noch weitere Feuerwehr-Kräfte nachalarmiert worden.

*Nähere Informationen liegen derzeit noch nicht vor!*

kaf/mw/PP Obb. Süd

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