50 Jahre Freude am Helfen

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Als Dank für das Engagement der BRKBereitschaft Achental in den letzten 50 Jahren überreichten die Bürgermeister der Achental-Gemeinden einen Scheck an BRK-Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner (Vierter von rechts) und seinen Stellvertreter Dominik Hilger (Vierter von links).

Traunstein - Seit genau 50 Jahren gibt es das Rote Kreuz im Achental, der Beginn waren die Frauenbereitschaft und die Sanitätskolonne in Grassau.

Aus einer Feldtrage, ein paar Sanitätstaschen, einer Rucksacktrage und viel Begeisterung entstand die heute wohl wichtigste Hilfsorganisation, die schnellstmöglich Menschen in Not zur Seite steht. Für die Rotkreuz-Bereitschaft Achental ein Grund, dieses Jubiläum zu feiern und Gründungsmitglieder zu ehren.

Bereits 1914 versuchte eine Gruppe von Grassauern die Idee des Roten Kreuzes zu verwirklichen, indem sie eine „Freiwillige Sanitätskolonne Grassau“ gründeten. Aber erst im Herbst 1962 gelang es Wolfgang Eisenbeiß, die ersten wichtigen Grundsteine für die Achentaler Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zu legen. „Trotz vieler Unterschiede in Ausrüstung und Ausbildung sind es die gleichen Dinge, die damals wie heute unsere Aktiven antreiben“, so Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner, „das sind ehrenamtliches Engagement, Hilfe bei Unglücksfällen, für in Not geratene Menschen einzustehen und die Ausbildung in Erster Hilfe in der Bevölkerung zu verbessern.“ Einzigartig im Landkreis ist, so Kirchleitner, der sogenannte Hintergrunddienst, der den Rettungsdienst unterstützt und so die Bevölkerung im Achental in Notsituationen noch schneller und besser versorgen kann. Dies alles sei nur durch das ehrenamtliche Engagement vieler Bereitschaftsmitglieder und durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins der BRK-Bereitschaft Achental und der Gemeinden im Achental möglich. Für die nächsten 50 Jahre wünsche er der Bereitschaft den gleichen Zusammenhalt, den Idealismus und die Freude am Helfen, die diese Gemeinschaft in den letzten 50 Jahren zusammengehalten habe.

BRK gibt sicheres Lebensgefühl

Grassaus Bürgermeister Rudi Jantke bedankte sich in seinem Grußwort im Namen aller Achental-Gemeinden für den Einsatz der BRK-Bereitschaft in den letzten 50 Jahren. „Ihr seid die Grundlage für eine sehr gute Gesundheitsversorgung und gebt uns damit ein sicheres Lebensgefühl.“ Er bat darum, die jetzigen Aktivitäten weiter zu zeigen, um nach den nächsten 50 Jahren die gleiche stolze Bilanz ziehen zu können. Seinen Dank verband Grassaus Bürgermeister mit einem Scheck, den er Martin Kirchleitner übergab, für den alle Gemeinden im Achental zusammengelegt hatten. „Damit sollen sich die Aktiven eine Freude machen.“

Auch BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer gratulierte der BRK-Bereitschaft zu ihrem Jubiläum. „Der Name Bayerisches Rotes Kreuz ist Garant für die Rettung von Menschenleben und den Transport von Patienten ins Krankenhaus.“ Die BRK-Bereitschaft Achental, so Stemmer, ist ein kompetenter und verlässlicher Partner im Verbund der BRK-Bereitschaften im Landkreis und des Katastrophenschutzes.

Schneechaos und Hochwasser

BRK-Kreisbereitschaftsleiter Jakob Goess lobte die Grassauer als sehr motivierte Einheit, die mit ihrer Ausbildung und Material ein sehr hohes Niveau habe. „Das Rote Kreuz hat im Achental eine exponierte Lage. Schneechaos, Hochwasser und Großveranstaltungen sind immer wieder große Herausforderungen, die zusätzliche Fahrzeuge und eine erhöhte Alarmbereitschaft bedeuten, so Goess. Aber alle Situationen hätten gezeigt, dass das Rote Kreuz vorbereitet ist und Helfer zur Verfügung stehen. Er wünschte der Achentaler BRK-Bereitschaft viele Neumitglieder, vor allem Jugendliche, die für die Rotkreuz-Idee zu begeistern sind. Auch hofft er, so der Kreisbereitschaftsleiter, dass die Angehörigen der Rotkreuz-Aktiven, die alles mittragen, Verständnis für die Arbeit zeigen.

Zusammen mit BRK-Bereitschaftsleiter Martin Kirchleitner ehrte Jakob Goess drei Gründungsmitglieder für 50 Jahre Rotkreuz-Mitgliedschaft mit der Ehrennadel des Deutschen Roten Kreuzes: Elisabeth Englisch, Maria Gerstl und Robert Gehmeier.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Traunstein

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