Umfeld der Kirche wird neu gestaltet

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Der Vorplatz der katholischen Pfarrkirche in Marquartstein soll zum Fest des 75-jährigen Bestehens der Pfarrkirche neu gestaltet werden.

Marquartstein - Umfeld und Eingangsbereich der katholischen Pfarrkirche in der Ortsmitte von Marquartstein werden auf Antrag der katholischen Kirchenstiftung "Zum Kostbaren Blut Marquartstein" umgestaltet.

Im Sommer feiert die Pfarrgemeinde ihr 75. Patrozinium. Bei einer Informationsveranstaltung im katholischen Pfarrheim berichtete das beauftragte Architekturbüro Schnappinger und Hammerl aus Bad Reichenhall über den geplanten Umbau.

Künftig soll älteren und behinderten Menschen die Teilnahme am Gottesdienst erleichtert werden, so dass das Gelände am Haupteingang der Kirche leicht angehoben wird. Dazu soll eine behindertengerechte Rampe von vier Metern Länge und einer geringen Neigung von vier Prozent gebaut werden.

Die bestehenden Türschwellen von vier Zentimetern Höhe im Eingangsbereich werden auf maximal zwei Zentimeter abgesenkt. Der jetzige Eingang mit dem schweren Kirchenportal und einer nur 1,12 Meter dahinterliegenden Innentür lassen bisher weder eine behindertengerechte Nutzung zu, noch ist ein wirksamer Schutz gegen Luftzug vorhanden. Deshalb wird statt der Innentür ein tieferer Windfang in einer Stahl- und Glaskonstruktion eingebaut.

Der Hauptzugang zur Kirche wird von der Loitshauser Straße in Zukunft nicht mehr befahrbar sein und durch ein Granitpflaster optisch aufgewertet. Stattdessen soll ein durch Begrünung eingepflanzter Vorplatz entstehen, wobei die bereits bestehende Bepflanzung integriert werden soll. Eine kreisförmig angelegte Kiesfläche wird als sozialer Treffpunkt für die Gemeinde entstehen und Ruhebänke aufgestellt, von denen aus man den Blick auf das gegenüberliegende Bergpanorama genießen kann.

Die neu zu schaffenden vier Parkplätze mit eigener Zufahrt von der Loitshauser Straße aus, die der Gemeinderat jetzt befürwortet hat, sind für die Besucher des Friedhofs gedacht, die zur Grabpflege oft mit Lasten bepackt kommen. Der Kirchvorplatz wird dadurch nicht mehr gestört oder ver-schmutzt. Die Flächen sollen verkiest und die Parkplätze mit Rasenpflaster versehen werden. Zusätzlich soll es keine versiegelten Flächen mehr geben.

gi/Chiemgau Zeitung

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