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Im Kloster Seeon

Bezirksmedaille an Georg Haslberger verliehen

Das im Festsaal von Kloster Seeon aufgenommene Bild zeigt von links: Vierten Stellvertretenden Landrat und Mitglied des Kreistags des Landkreises Traunstein sowie Ersten Bürgermeister der Stadt Trostberg Karl Schleid, Mitglied des Bezirkstags des Bezirks Oberbayern, Mitglied des Kreistags des Landkreises Traunstein und Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Bergen Annemarie Funke, Michael Haslberger, den Geehrten Georg Haslberger, Christl Haslberger, Ersten Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen Ludwig Entfellner, Präsidenten und Mitglied des Bezirkstags des Bezirks Oberbayern Josef Mederer, Zweiten Bürgermeister und Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Unterwössen Johannes Weber, Mitglied des Bezirkstags des Bezirks Oberbayern, Mitglied des Kreistags des Landkreises Rosenheim, Zweiten Bürgermeister sowie Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Albaching Sebastian Friesinger.
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Das im Festsaal von Kloster Seeon aufgenommene Bild zeigt von links: Vierten Stellvertretenden Landrat und Mitglied des Kreistags des Landkreises Traunstein sowie Ersten Bürgermeister der Stadt Trostberg Karl Schleid, Mitglied des Bezirkstags des Bezirks Oberbayern, Mitglied des Kreistags des Landkreises Traunstein und Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Bergen Annemarie Funke, Michael Haslberger, den Geehrten Georg Haslberger, Christl Haslberger, Ersten Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen Ludwig Entfellner, Präsidenten und Mitglied des Bezirkstags des Bezirks Oberbayern Josef Mederer, Zweiten Bürgermeister und Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Unterwössen Johannes Weber, Mitglied des Bezirkstags des Bezirks Oberbayern, Mitglied des Kreistags des Landkreises Rosenheim, Zweiten Bürgermeister sowie Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Albaching Sebastian Friesinger.

Am Dienstag (14. September) wurde im Rahmen eines Festaktes im Festsaal im Kloster Seeon die Bezirksmedaille in Bronze an Georg Haslberger aus Unterwössen verliehen. Durchgeführt wurde die Verleihung dabei vom Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer (CSU). Das Kloster Seeon, bis zur Säkularisation im Jahre 1803 Benediktinerabtei, steht heute im Eigentum des Bezirks Oberbayern und wird von diesem unter anderem als Bildungs-, Kultur- und Kongresszentrum betrieben und genutzt.

Pressemitteilung im Wortlaut

Unterwössen - Begleitet wurde Georg Haslberger neben seiner Frau Christl und seinem Sohn Michael von einer Delegation aus seiner Heimatgemeinde Unterwössen und seinem Heimatlandkreis Traunstein, darunter Erstem Bürgermeister Ludwig Entfellner (CSU), Zweitem Bürgermeister Johannes Weber (CSU), Stellvertretendem Landrat Karl Schleid (CSU) und Bezirksrätin Annemarie Funke (CSU). Für die Zuerkennung der Bezirksmedaille vorgeschlagen wurde Georg Haslberger dabei Anfang diesen Jahres gemeinsam von Johannes Weber, Annemarie Funke und Ludwig Entfellner.

Georg Haslberger wurde 1952 geboren. Seine Eltern betrieben einen in Oberwössen-Brem alteingesessenen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb, Hausname „beim Brodiehl“. Aufgewachsen ist er dort zusammen mit seinem mittlerweile verstorbenen Bruder Franz, der mehrere Jahre als Stellvertretender Kreisbaumeister am Landratsamt Traunstein tätig war. Heute bewohnt Georg Haslberger gemeinsam mit seiner Familie das Anwesen, dessen Landwirtschaft aber nicht mehr betrieben wird. Verheiratet ist Georg mit Christl. Gemeinsam haben sie die drei Kinder Michael, Gabriele und Maria und mittlerweile auch zwei Enkelkinder.

Von 1966 bis 1969 machte Georg Haslberger seine Ausbildung als Zimmerer und schloss diese als Geselle ab. Im Anschluss daran, bis 1971, folgte der Besuch und die Absolvierung der Sportschule des Bundesgrenzschutzes (heute Bundespolizei) in Bad Endorf in den Disziplinen „Langlauf“ und „Biathlon“ und die Tätigkeit als Sportpolizist.

Von 1971 bis zu seiner Pensionierung vor einigen Jahren war Georg Haslberger als Polizeibeamter bei der Landespolizei Bayern im aktiven Dienst beschäftigt. Dabei durchlief er berufliche Stationen bei der Bereitschaftspolizei München, der Bereitschaftspolizei Dachau, der Polizeiinspektion Traunstein sowie der Polizeiinspektion Grassau. In Traunstein erfolgte federführend durch ihn der Aufbau der zivilen Einsatzgruppe, die er dann auch leitete. Pensioniert wurde er als Leiter der Polizeiinspektion Grassau im Rang Polizeihauptkommissar.

Aber nicht nur sein beruflicher Werdegang war vielfältig. Auch sein ehrenamtliches Engagement war und ist dies in großem Maße.So engagierte er sich kommunalpolitisch von 1990 bis 1996 und von 1996 bis 2002 erneut als gewähltes Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Unterwössen.

Von 1990 bis 1996 zudem als gewähltes Mitglied des Kreistags des Landkreises Traunstein (Kreisrat). Außerdem wurde er für seine zweite Gemeinderatsperiode, also sechs Jahre, von seinen Ratskolleginnen und -kollegen zum Zweiten Bürgermeister der Gemeinde Unterwössen gewählt. Man darf wohl sagen sein größtes ehrenamtliches Engagement lag und liegt bei der Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental e.V.

Deren selbstgegebene dreigliedrige Zielsetzung und Aufgabenstellung lautet: „Brauchtum: Pflege des wehrhaften alpenländischen Brauchtums, Ausrichtung von und Teilnahme an Festen und Gedenkfeiern, Mitwirkung an Ausstellungen, Weihnachtsschießen mit Handböllern. Denkmalpflege: Schützen und Erhalten von Kulturdenkmälern, Renovierung von Bildstöcken (Marterln) und Kapellen, Aufarbeiten von historischen Ereignissen. Glaube: Aktive Teilnahme an kirchlichen Festen und Umzügen, Fronleichnam mit Prozession, Volkstrauertag, Totenehrungen, Wallfahrten (Streichen-Kirche).“.

Die Gebirgsschützenkompanie gestaltet dabei seit ihrer Wiedergründung im Jahr 1973 das gesellschaftliche Leben in Wössen und in der Region entscheidend mit. Dies sind natürlich Verdienste der gesamten Kompanie und ihrer Mitglieder aber seit nunmehr drei Jahrzehnten im Besonderen auch der Kompanieführung und dabei insbesondere von deren Leiter Georg Haslberger. Erinnert sei an die Mitgestaltung des gemeindlichen Volkstrauertages in Wössen, der seit einiger Zeit einmal jährlich im Wechsel in Unterwössen und in Oberwössen begangen wird, die Mitgestaltung der Fronleichnamsprozessionen der katholischen Pfarreien St. Martin Unterwössen und St. Remigius Schleching und der katholischen Kuratie Mariä Sieben Schmerzen Oberwössen, das Weihnachtsschießen, vielen bekannt als sog. Christkindlanschießen in Unterwössen auf dem Bichlhof und in Oberwössen auf dem Baschtlbiche (ausgetragen durch die Abteilung „Handböllerschützen“).

Georg Haslberger gehört der Gebirgsschützenkompanie dabei seit deren Wiedergründung im Jahr 1973 an, ist also Wiedergründungsmitglied und hat sich um deren Wiedergründung entscheidend verdient gemacht. Dabei war er von 1973 bis 1983 gewählter/wiedergewählter Fähnrich der Kompanie, von 1983 bis 1989 gewählter/wiedergewählter Leutnant, von 1989 bis 1992 gewählter Oberleutnant und schließlich von 1992 bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt gewählter/wiedergewählter Hauptmann und damit Leiter bzw. Vereinsvorsitzender. Auch bei der Abteilung „Sportschützen“ der Gebirgsschützenkompanie Wössen/Achental übernahm er Verantwortung: Von 2002 bis 2005 als gewählter 2. Schützenmeister, von 2005 bis 2017 als gewählter/wiedergewählter Beisitzer und seit 2017 schließlich als gewählter 1. Schützenmeister.

Besonders hervorzuheben unter seinen Leistungen ist seine tatkräftige Organisation und Koordination bei der Errichtung der Schießstätte der Kompanie samt zugehöriger Gaststätte am Streichenweg in Unterwössen Ende der 1990er bis Anfang der 2000er Jahre, die dabei in überwiegender ehrenamtlicher Eigenleistung der Kompaniemitglieder vollzogen wurde. Die Schießstätte und ihre Schießstände bieten seither Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten auf höchstem Niveau, die weit über die Region hinaus bekannt und geschätzt sind.

Zu den persönlichen Verdiensten von Georg Haslberger gehört schließlich, dass er entscheidend organisiert und koordiniert hat, als es um das Holen und Ausrichten des Bataillonsfestes des Gebirgsschützenbataillons Inn-/Chiemgau nach bzw. in Unterwössen im Jahr 2014 ging. So verwundert es nicht, dass Georg Haslberger auf Seiten der Gebirgsschützen und deren Vereinigungen bereits zahlreiche Auszeichnungen zuerkannt und verliehen wurden: 

Im Jahr 1974 die Bundesmedaille in Silber am blauen Band des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen, im Jahr 1981 die Kompaniemedaille in Bronze, im Jahr 1992 die Kompaniemedaille in Silber, im Jahr 1999 die Bronzene Verdienstmedaille am weiß-blauen Band des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft, im Jahr 2000 die Kompaniemedaille in Gold, im Jahr 2002 die Bundesmedaille in Gold am blauen Band des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen, im Jahr 2014 die Silberne Verdienstmedaille am weiß-blauen Band des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützen für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Sein ehrenamtliches Engagement geht aber darüber hinaus. So ist er auch bei vielen anderen Vereinen, Verbänden und Vereinigungen aktives Mitglied. So etwa seit nunmehr 53 Jahren beim Gebirgstrachtenerhaltungsverein d‘ Rechlberger Oberwössen e.V. Außerdem ist er Mitglied bei der Elektrizitätswerk Oberwössen eingetragene Genossenschaft. Bei dieser hat er seit mehreren Jahren den Vorsitz des Vorstands inne. Auch ist er, nachdem er sich in seiner Zeit als aktiver Kommunalpolitiker bei anderen politischen Parteien und Gruppierungen engagiert hat, nun seit annähernd zehn Jahren engagiertes Mitglied beim CSU-Ortsverband Wössen.

Ortsvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Johannes Weber und Stellvertretender Ortsvorsitzender sowie Erster Bürgermeister Ludwig Entfellner freuten sich: „Persönlichkeiten wie Georg Haslberger und die im Jahr 2018 bereits ebenfalls mit der Bezirksmedaille in Bronze geehrte und 2019 zur Ehrenbürgerin von Unterwössen ernannte Adelheid Meirer leben durch Ihr ehrenamtliches und soziales Engagement den Leitspruch der Christlich-Sozialen Union in Bayern e.V. „Näher am Menschen“ und geben dafür Beispiel! Wir sind dankbar und glücklich die Bezirksmedaillenträger Georg und Adelheid mit ihrem vielfältigen Engagement bei uns im Ortsverband und in der Gemeinde zu wissen!“.

Pressemitteilung CSU Wössen

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