Bürgermeisterkandidaten für Unterwössen

Unterwössen: Kandidaten stellen sich vor

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Sandra Sonntag und Ludwig Entfellner.

Unterwössen - Sandra Sonntag tritt am 16. März bei der Bürgermeister-Wahl in Unterwössen gegen Ludwig Entfellner an. Wir haben mit beiden über ihre Ziele für die Gemeinde gesprochen.

Die Kandidaten:

Ludwig Entfellner, CSU: 54 Jahre, verheiratet, 3 Kinder, 12 Jahre im Gemeinderat

Sandra Sonntag, Wählervereinigung Bürgerkandidat/in: 40 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, seit 2008 im Gemeinderat

Was läuft gut in Unterwössen?

Ludwig Entfellner:  Neben einer ausreichenden Grundversorgung, guten Angeboten im Bereich Kinder- und Jugendbetreuung, einer innovativen Grund- und Mittelschule, einer Vorzeige-Musikschule bietet ein vielfältiges Vereinsleben ein umfangreiches Freizeitangebot. Das soziale und kulturelle Zusammenwirken ist eine besondere Stärke in unserer Gemeinde. Aushängeschilder für den Tourismus sind die Deutsche Alpensegelflugschule, die Süddeutsche Gleitschirmschule. Daneben ist unsere schöne Landschaft mit unserem idyllisch gelegenen Wössner See zu erwähnen, die vielfältige Möglichkeiten zur Erholung bieten.

Sandra Sonntag:  In unserer Gemeinde gibt es einen unglaublich guten Zusammenhalt. Vieles wird bei uns ehrenamtlich angepackt und vorbildlich gelöst, vielfältiges Vereinsleben mit einzigartigen Festen, die über die Gemeindegrenzen hinweg sich großer Beliebtheit erfreuen. Am meisten imponiert mir in unserer Gemeinde, die Art und Weise, wie ich von meinen Mitbürgern und quer durch alle politischen Gruppierungen zu ihrer Bürgerkandidatin für das wohl schwierigste Amt in unserer Gemeinde einstimmig nominiert wurde. Zweimalige überwältigende Zustimmung bei der Kandidatenaufstellung und bei den Unterstützungsunterschriften; diesen Weg möchte ich gerne gemeinsam mit den Bürgern in unserer Gemeinde weiter gehen.

Was gilt es zu verbessern in Unterwössen?

Ludwig Entfellner: Diese Herausforderungen sind von einem Bürgermeister allein nicht zu bewältigen, er ist auf Unterstützung angewiesen. Dazu möchte ich anmerken, die grundlegenden Entscheidungen werden im Gemeinderat getroffen. Meine erste – wenn Sie so wollen – Herausforderung wird darin bestehen, mit dem Gemeinderat eine partnerschaftliche, innovative Basis zu schaffen. Das Ziel ist das Wohl der Bürger, um dieses zu erreichen werde ich individuelle Anregungen nicht nur zuzulassen, sondern fordern, um möglichst einvernehmlich die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger umsetzen zu können. Mit dieser Vorgehensweise habe ich keine Bedenken, dass wir gemeinsam mit einer engagierten Bürgerschaft alle Herausforderungen für unser Dorf meistern werden. Erkennbare Fortschritte werden wir bei der Dorfkernsanierung in Ober- und Unterwössen erreichen. Ganz oben auf meiner Zielliste steht die Verwirklichung eines Kultur- und Gesellschaftsraum für Oberwössen und eine Nutzungsänderung des Hallenbadkomplexes, die nach meiner Auffassung nur Zug um Zug durchzuführen ist. Die Bereiche Tourismus und wohnortnahe Arbeitsplätze stehen ebenfalls oben auf der Tagesordnung, hier werden wir versuchen die bescheidenen Mittel, über die eine Gemeinde verfügt, bestmöglich einzusetzen.

Sandra Sonntag: Vieles wurde in unserer Gemeinde in den letzten Jahren vernachlässigt, wie zum Beispiel Dorfsanierung in beiden Ortsteilen, Straßensanierung, massive Verschuldung unserer Gemeinde, finanzielle Erblasten, die uns für die Zukunft wenig finanziellen Gestaltungsspielraum lassen. Es gibt bisher keinerlei Bürgerbeteiligung in unserer Gemeindepolitik. Deshalb ist es mir für die Zukunft besonders wichtig, dass die bisher vernachlässigte Infrastruktur unserer Gemeinde modernisiert wird, wobei ökonomisch und ökologische Gesichtspunkt unbedingt berücksichtigt werden müssen. Unsere Gemeindefinanzen müssen auf ein gesundes Fundament gestellt werden, konsequenter Schuldenabbau. Hinzu kommen muss die Schaffung eines nachhaltigen, gemeindeübergreifenden Tourismuskonzeptes als Grundlage für den wichtigsten Wirtschaftsfaktor unserer Gemeinde. Ebenso die Sicherung unser Grund- und Mittelschule, sowie die Herausforderungen des demographischen Wandels werden wichtige Aufgabenfelder in unserer Gemeinde sein. Vor allem aber stehe ich für eine offene und transparente Gemeindepolitik in dem die direkte Bürgerbeteiligung ein fester Bestandteil sein wird!

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