Getrieben von der Pandemie

Ein Auf & Ab für die Tourismusbranche – Schwacher Winter und starker Sommer

Unterwössen - Einschneidende Reisebeschränkungen und ein erneut möglicher Lockdown des öffentlichen Lebens im ersten Quartal auf der einen und eine sich heute bereits abzeichnende verstärkte Nachfrage für den Sommer auf der anderen Seite – das kommende Jahr 2021 verspricht für die Tourismusbranche im Achental so turbulent und unberechenbar zu werden wie das fast abgelaufene Jahr 2020.

Die Pressemitteilung des Achtental Tourismus im Wortlaut:

Die positive Nachricht: Reservierungen und Buchungen für den kommenden Reisesommer 2021 treffen bereits verstärkt in diesen Wochen und somit deutlich früher als in den vergangenen Jahren ein, so die Einschätzung von Teilnehmern des Gastgebertreffens, das der Achental Tourismus erstmals Ende November 2020 virtuell veranstaltete.

Elisabeth Keihl, Vorstand Achental Tourismus: „Die Perspektiven für den Jahreswechsel und die kommenden Wochen des Winters 2020/21 sind geprägt von den zahlreichen Restriktionen im Kampf gegen die Pandemie, mit denen unsere privaten Gastgeber, Hotels und Gaststätten sowie all die weiteren Betriebe konfrontiert sind, die vom Tourismus abhängig sind. Für sie werden die kommenden Monate besonders hart. Allerdings sehen wir auch durchaus Licht am Ende des Tunnels: aus den Befragungen unserer Gastgeber lässt sich ein spürbar stärkeres Interesse nach unserem touristischen Angebot ableiten. Nach ersten Rückmeldungen unserer Gastgeber hat die Nachfrage zwei Monate früher eingesetzt.

Während sich zahlreiche Gäste aufgrund von internationalen Reisebeschränkungen durch die Corona-Pandemie erst im Frühjahr diesen Jahres für einen Aufenthalt im Achental entschieden haben, planen die Urlauber ihre Reise zu uns für das kommende Jahr ganz offensichtlich deutlich früher und gezielter“.

Elisabeth Keihl:“ Das Tourismus-Jahr 2020 war überschattet von der Pandemie. Im Frühjahr waren die Gäste- und Übernachtungszahlen bedingt durch den Lockdown nahezu komplett zusammengebrochen. Über das Jahr gesehen ist die Reisebranche im Achental jedoch trotz der Komplett-Schließung mit einem vergleichsweise geringen Verlust davongekommen.

Während der Deutschland-Tourismus bei den Übernachtungszahlen bis Ende September ein Minus von 37,4 Prozent und der Chiemgau einen Rückgang von 9,7 Prozent zu verzeichnen hatten, lag das Minus bei den Übernachtungen im Achental gegenüber dem Vorjahr bei „nur“ 3,3 Prozent. Dem Rückgang der Gästezahl im Achental bis Ende Oktober um 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr steht eine positive Entwicklung gegenüber: die Gäste blieben mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 5,1 Tagen spürbar länger bei uns“.

„Wir erleben gegenwärtig eine deutliche Veränderung der Reiseströme zugunsten von Urlaubsregionen innerhalb Deutschlands. Die vorläufigen Zahlen aus 2020 und die Prognosen für 2021 sind ein deutliches Signal dafür, dass das Achental von dieser Entwicklung langfristig profitieren wird“, so Elisabeth Keihl.

Die Pressemitteilung des Achtental Tourismus

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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