Pressemitteilung CSU Wössen

Blick auf Geleistetes und in die Zukunft

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Zu ihrer zweiten Wahlveranstaltung hatte die CSU Wössen in den Dorfsaal im Alten Schulhaus in Oberwössen geladen.

Unterwössen - Zu ihrer zweiten Wahlveranstaltung hatte die CSU Wössen in den Dorfsaal im Alten Schulhaus in Oberwössen geladen.

In seiner Begrüßung lenkte der Ortsvorsitzende und Gemeinderat Johannes Weber einleitend den Blick auf die gemeindlicherseits erfolgreich realisierten Projekte der vergangenen sechs Jahre.Die Projekte zeugten vom Engagement und der hohen Motivation der Beteiligten in Gemeinderat und Verwaltung. Diese Einsatzbereitschaft und hohe Motivation seien dabei unvermindert und nicht zuletzt mit dem Kandidatenteam auch für die Zukunft gegeben, sieht Weber. Dass die gemeindlichen Projekte seitens der Beteiligten auf ruhige und besonnene Art und Weise angegangen und realisiert worden seien, stelle kein Manko dar. Es sei vielmehr gerade entscheidendes Kriterium für ihr gutes Gelingen gewesen. Die erfolgten Instrumente der Bürgerbeteiligung, wie etwa Tage der offenen Tür mit Möglichkeiten zur Ideenäußerung und Diskussion waren bisher und bleiben auch zukünftig ein weiteres wichtiges Element, so der Ortsvorsitzende.


Dann lag das Wort an Claudia Siemers, Journalistin aus Übersee und Moderatorin des Abends. Gruppenbezogen nach "amtierende Gemeinderäte", "Frauenpower" sowie "breite Vielfalt an Berufen und Tätigkeiten" stellte Siemers mithilfe von Frage- und Antwortrunden die Kandidatinnen und Kandidaten vor. Sie ging jeweils kurz auf die persönlichen Werdegänge ein und entlockte durch geschickte Fragestellungen Interessantes, unter anderem auch, warum sie sich für den Gemeinderat bewerben.

Den Hauptteil des Abends bestritt der amtierende und wiederkandidierende Erste Bürgermeister Ludwig Entfellner. Ein Blick in die Zukunft, so Entfellner, sei dabei nur möglich, wenn auch die Vergangenheit betrachtet werde. Beachtlich war die Aufzählung von dem, was da seitens der Gemeinde in den zurückliegenden sechs Jahren alles geleistet und geschaffen wurde.


Zu Buche stehen unter anderem die Umbauten des "Alten Schulhauses" in Oberwössen sowie des Gebäudekomplexes "Altes Bad" in Unterwössen zu Bürgerhäusern, zu Häusern der Gemeinschaft und Gesellschaft, der Vereine, des Ehrenamts und der Kultur. Ferner führte Entfellner die Oberflächenentwässerung in Hinterwössen an. Die Neugestaltung des Kapellplatzes in Hinterwössen, die städtebaulichen Umgestaltungen in der Ortsmitte in Unterwössen sowie die kürzlich abgeschlossene Umgestaltung der Ortsdurchfahrt in Brem dienten nicht nur der Erhöhung der Aufenthaltsqualität, sondern auch der Verkehrssicherheit. Durch geringere Fahrbahnbreiten sei der Fokus auf die Verkehrsberuhigung und die erleichterte Querungsmöglichkeit gelegt worden. Ein Fuß- und Radwegekonzept sei derzeit in Planung.

Und so war der Erste Bürgermeister denn auch beim Blick in die Zukunft mit ihren Herausforderungen und Chancen angekommen. Der Umbau der Grund- und Mittelschule sowie der Umbau der Mittags- und Ganztagsbetreuung stünden an. Hier werde voraussichtlich ein sechsstelliger Betrag in die Zukunft von Wössen, seiner Familien, Kinder und Jugendlichen investiert, betonte Entfellner.

Die Planungen für den Hochwasserschutz in Oberwössen würden finalisiert und nach Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens in absehbarer Zeit umgesetzt werden. Auch die Sanierung der Achenbrücke nach Raiten werde gemeinsam mit der Gemeinde Schleching in den nächsten Jahren angepackt. Unabdingbare Voraussetzung für derlei Projekte sei die positive finanzielle Entwicklung der Gemeinde. In der vergangenen Wahlperiode wurde dabei klug investiert, Rücklagen gebildet und gleichzeitig Schulden abgebaut. Entscheidende Maßgröße sei die freie Finanzspanne, die in Unterwössen aktuell rund 1.300.000 Euro betrage.

Am Herzen liegen dem Bürgermeister auch das gesellschaftliche, kulturelle und ehrenamtliche Leben und der soziale Zusammenhalt in Wössen. Hier werde die Gemeinde weiterhin verlässlicher Partner sein und zum Erhalt der notwendigen Rahmenbedingungen ihren Beitrag leisten.

Zum Abschluss hatten dann die Bürgerinnen und Bürger das Wort. Claudia Siemers regte zu Fragen und zur Diskussion an. Ludwig Voit junior äußerte sich grundsätzlich positiv zur Veranstaltung.Der Bereich Umwelt und Natur sei seiner Meinung nach aber zu wenig beleuchtet und herausgestellt worden. In seiner Antwort konnte Ludwig Entfellner auf umfangreiche Maßnahmen verweisen, die die Gemeinde in diesen Bereichen schon umgesetzt respektive begonnen hat. Neben umfangreichen energetischen Sanierungen gemeindlicher Gebäude sei unter anderem mit dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderates zur Innen- und Nachverdichtung und der insoweit nur mehr restriktiv erfolgenden Neuausweisung von Baugebieten ein starkes Signal und wirkungsvolles Instrument für den Schutz der Natur und Erholungsareale im Gemeindegebiet gesetzt worden. Kandidatin Constanze Lüssow betonte, dass bei allen Überlegungen des Kandidatenteams, was in Zukunft in Wössen anzugehen und umzusetzen sei, dem Bereich des Schutzes und des Erhalts der Umwelt und der Natur ein hoher Stellenwert beigemessen worden sei und beigemessen werde.

Ein Verbindungsweg von der Achenbrücke zum Flugplatz wäre wünschenswert, sieht Hans-Jürgen Bennert. Dem zeigte sich der Bürgermeister aufgeschlossen. Sorge bereitete Andreas Bauer die infolge ihres hohen Alters bestehende Überarbeitungsbedürftigkeit vieler Bebauungspläne. Entfellner sagte, dass die Problematik dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung und ihm bewusst sei und signalisierte, sich des Themas gemeinsam mit diesen anzunehmen. Insgesamt bestehe trotz vielfacher und vielfältiger Herausforderungen aller Grund positiv erwartungsvoll in die Zukunft zu blicken, so Ludwig Entfellner in seinem Schlusswort.

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