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Achentalfeuerwehren bei mehreren Großbränden gefordert

Blick auf 2021: Schlechings Kommandanten verabschiedet - Dienstgespräch im Alten Bad in Unterwössen

Auf dem Bild von links nach rechts: Kreisbrandmeister Thomas Mayr, Schlechings Kommandant Markus Mauracher, Georg Hacher, Timo Kleinschroth, Kreisbrandrat Christof Grundner und Kreisbrandinspektor Georg König.
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Nach 12 Jahren ist Schluss für Timo Kleinschroth und Georg Hacher. Die beiden ehemaligen Kommandanten wurden für Ihren Einsatz in der Feuerwehr Schleching mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold und dem Feuerwehrehrenkrug des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Auf dem Bild von links nach rechts: Kreisbrandmeister Thomas Mayr, Schlechings Kommandant Markus Mauracher, Georg Hacher, Timo Kleinschroth, Kreisbrandrat Christof Grundner und Kreisbrandinspektor Georg König.

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter den Feuerwehren im Achental. Mehrmals mussten sie zu Großbränden ausrücken und auch witterungsbedingte Einsätze blieben nicht aus

Unterwössen - In Schleching gab es einen Wechsel bei den Kommandanten. Die bisherigen Amtsinhaber wurden für ihre Leistungen ausgezeichnet. In Sachen Soziale Medien haben die Feuerwehren im Inspektionsbereich „Traunstein Land 2/2“ die Nase vorn. Das letzte Feuerwehrdienstgespräch der Feuerwehren im Landkreis Traunstein wurde im „Alten Bad“ abgehalten und konnte gleichzeitig als „Livestream“ von zu Hause aus verfolgt werden.

„Die beiden Wohnhausbrände in Unterwössen sowie der Brandeinsatz auf einem Campingplatz in Übersee forderte die Aktiven. Aber auch auf den Chiemsee musste mehrmals ausgerückt werden um Hilfe zu leisten“, sagte der gastgebende Kreisbrandinspektor Georg König in seinem Jahresrückblick. „Dazu kamen zahlreiche witterungsbedingten Einsätze nach Stark- oder Dauerregen sowie nach Gewittern“, informierte er die anwesenden Kommandanten. Die Feuerwehren im Kreisbrandmeisterbereich von Thomas Mayr, mussten aber auch zu zahlreichen Technischen Hilfeleistungen wie Verkehrsunfällen, Wohnungsöffnungen und Drehleiterrettungen ausrücken.

Für das kommende Jahr sind im südlichen Landkreis zwei Übungssamstage geplant. Diese sind am 17. September in Eisenärzt sowie am 8. Oktober kommenden Jahres in Staudach in der Planung und sollen die praktischen Abläufe verschiedener Hilfsorganisationen trainieren. Zudem wolle man im kommenden Jahr wieder eine Informationsfahrt anbieten, die allerdings von der Coronalage abhängig ist und somit nur kurzfristig geplant werden kann.

Verabschiedung von zwei Kommandanten der Feuerwehr Schleching

Timo Kleinschroth und Georg Hacher haben bei der Feuerwehr Schleching ihr Kommandantenamt nach zwölf Jahren in jüngere Hände gegeben. Sie wurden für ihren Einsatz mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold sowie dem Feuerwehr Ehrenkrug des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein ausgezeichnet. „Wenn ich an die Zeit zurückdenke, bleibt mir der Einsatz während der Schneekatastrophe 2019 in Raiten sicherlich in Erinnerung. Die Räumung eines ganzen Dorfes auf Grund eines drohenden Lawinenabgangs lässt einen nicht kalt“, so Timo Kleinschroth.

„Es hat aber auch viele schöne Dinge in den zwölf Jahren gegeben“, sagte Georg Hacher. „Uns ist es gelungen, unsere Feuerwehr deutlich nach vorne zu bringen und den Ausbildungsstand zu optimieren. Darüber hinaus bin ich stolz auf unsere Gemeinde, die hohe Investitionen in die Ausstattung unternommen hat. Selbst der Bürgermeister war bei der zweitägigen Fahrzeugabnahme beim Aufbauhersteller unseres Löschfahrzeugs dabei und da habe ich schon die Wertschätzung seitens der Gemeinde gespürt“ berichtet Georg Hacher im Gespräch mit chiemgau24.de.

Neue Kommandanten und an anderer Stelle sechs weitere Jahre

Markus Mauracher und Josef Loferer jun. traten in Schleching die Nachfolge der beiden ausgeschiedenen Kommandanten an. In Unterwössen standen ebenfalls turnusmäßige Kommandantenwahlen auf der Tagesordnung. Die Aktiven der Wehr bestätigten Michael Klausner und Thomas Mariacher für weitere sechs Jahre in ihren Ämtern. Die „Feuerwehr-Führungsstelle Achen“ verfügt derzeit über 22 Aktive. „Im neuen Feuerwehrhaus in Rottau sind eigene Räumlichkeiten für die Führungsstelle vorgesehen. Damit sind die Feuerwehren im südlichen Landkreis insbesondere bei großen Schadenslagen bestens aufgestellt“, so Georg König.

In Sachen Ausbildung stehen die Feuerwehren im Achental ohnehin gut da. Ein Grundlehrgang für junge Feuerwehrkräfte konnte mit 25 Teilnehmern erfolgreich zu Ende gebracht werden. Dies gilt auch für einen Lehrgang zur Technischen Hilfeleistung in Grassau. Zudem nahmen zahlreiche Aktive aus Rottau und Übersee an einem Bahnerdungslehrgang teil. In Oberwössen, Unterwössen und Marquartstein haben rund 25 Nachwuchskräfte das Jugendleistungsabzeichen erfolgreich abgelegt. Leistungsprüfungen „Technische Hilfeleistung“ und „Brandbekämpfung“ im aktiven Bereich wurden hingegen auf Grund der Coronabeschränkungen nur wenige abgehalten, so das Fazit im Bereich Ausbildung.

Corona und Digitales: Blick auf vergangenes Jahr und in die Zukunft

„Wenn die Feuerwehren gebraucht werden, dann sind sie da“, so Kreisbrandrat Christof Grundner in seinem Bericht. „Egal ob Brand oder Technische Hilfeleistung selbst bei einer Anfrage des Klinikums, ob Einsatzkräfte bei der angespannten Lage im Krankenhaus helfen können, haben sich zahlreiche Feuerwehrler gemeldet und ihre Hilfe angeboten“, so der Kreisbrandrat. Die Anfrage erreichte kürzlich die Blaulichtorganisationen über das Landratsamt und binnen weniger Stunden, hatte man Freiwillige gefunden, die Dienst im Krankenhaus tun.

Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner informierte in einer Videoschalte über die aktuellen Entwicklungen in Sachen Coronapandemie. „Insbesondere die Hygienekonzepte für Lehrgänge und Veranstaltungen haben gezeigt, dass diese gut gemacht waren und voll ihre Wirkung gezeigt hätten. Einen Coronaeintrag in einen Lehrgang habe es nicht gegeben und somit wurde das Ziel des Schutzes der Mannschaft erreicht“, zeigte er sich zufrieden.

Feuerwehren im Landkreis Traunstein blicken auf ereignisreiches Jahr 2021 zurück

Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück.
Die Feuerwehren blicken auf ein ereignisreiches Jahr 2021 zurück. © Kreisfeuerwehrverband Traunstein

„In Sachen Instagram habt ihr die Nase im Landkreis vorn“ lobte Eva Pregler die Feuerwehren. Neun von zehn Feuerwehren seien in dem Jugendmedium vertreten und informieren über ihre Arbeit. „Das ist landkreisweit der beste Schnitt“, so die Jugendvertreterin des Kreisfeuerwehrverbandes. „Dabei komme es nicht auf die Größe einer Wehr an, beispielsweise mache die Feuerwehr Staudach immer wieder mit großartigen Beträgen auf sich aufmerksam“, freute sie sich.

Zudem nutzte sie die Möglichkeit, über das geplante Jugendzeltlager sowie den Tag der Jugendfeuerwehren im kommenden Jahr aufmerksam zu machen. „Die Vorbereitungen dazu seien bereits im vollen Gange und mit der Gemeinde, allem voran Bürgermeister Justus Pfeifer sowie Feuerwehr Ruhpolding habe man sehr engagierte und in Sachen Großveranstaltungen erfahrene Partner für die drei Tage gefunden“, so Eva Pregler. Sofern es die Coronalage zulässt, wird der Ferienort von 22.7. bis 24.7.2022 Gastgeber der Veranstaltung sein und hunderte Besucher empfangen.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

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