Seit Sonntag beherbergt er Helfer in seiner Schule in Unterwössen

Schnee in Schleching - Rektor Otto Manzenberger ist stolz auf seine Mitarbeiter

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Rektor Otto Manzenberger beherbergt seit Sonntag die Helfer in seiner Schule in Unterwössen
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Unterwössen/Schleching - Seit Sonntag dient die Grund- und  Mittelschule Unterwössen als Notlager für die Helfer. Dass man im Achental zusammen hält, bestätigt auch Schulleiter Otto Manzenberger.

In Schleching ist die Lage nach wie vor ernst. Seit Tagen sind die Helfer dort unermüdlich zu Gange, um dem Schnee Herr zu werden. Der Ortsteil Raiten musste am Mittwoch aufgrund akuter Lawinengefahr geräumt werden. Um Freiraum für die Arbeit der Einsatzkräfte im südlichen Landkreis Traunstein zu schaffen, entfällt an allen Schulen südlich der Linie Chieming-Nußdorf der Unterricht. 

"Alle leisten Großartiges"

Dass man im Achental zusammenhält, zeigt auch die Hilfsbereitschaft an der Grund- und Mittelschule Unerwössen. Seit Sonntag dient das Schulgebäude als Notunterkunft für die Helfer. "Wir haben täglich so etwa 150 bis 200 Hilfskräfte im Haus", sagt Schulleiter Otto Manzenberger im Gespräch mit unserer Redaktion. Sie schlafen auf den Gängen, in Garderobennischen und werden von Ehrenamtlichen und Lehrkräften umsorgt. "Der Hausmeister, die Hausangestellten, alle leisten hier Großartiges", sagt Manzenberger. 

Ob die Schule auf Grund der aktuellen Situation in Raiten noch länger ausfallen wird, wisse er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. "Ich hoffe nicht, dass der Unterricht noch länger ausfallen muss." Bis Freitag werden hierzu vom Landratsamt Informationen fließen. Obwohl der Unterricht die ganze Woche ausfällt, zeigen die Unterwössener Verständnis. Bislang seien keine Beschwerden bei ihm eingegangen. "Wir haben jeden Tag auch eine Notbetreuung bis 16 Uhr, diese ist aber nur spärlich besucht", sagt der Schulleiter.  

Im Schulhaus sind derzeit nur Helfer untergebracht, "natürlich dürfen aber auch Bewohner aus Raiten kommen. Gestern sind einiger Raitener bei uns aufgeschlagen, die nicht wussten wohin. Die haben wir natürlich aufgenommen", so Manzenberger.

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