Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hoher Sachschaden nach Großeinsatz am Freitababend

125 Feuerwehrkräfte bei Wohnhausbrand in Unterwössen im Einsatz

Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am   25. Juni
+
Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni.

Am gestrigen Freitagbabend (25. Juni) wurden die Feuerwehren Unterwössen und Marquartstein zu einem Zimmerbrand in die Hauptstraße in Unterwössen gerufen.

Update, 12.05 Uhr - Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Aus bislang unbekannter Ursache brach am Freitagabend, 25. Juni 2021, in einem unbewohnten Wohnhaus in Unterwössen ein Feuer aus. Mehr als 100 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz, ehe der Brand gelöscht war. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von etwa 300.000 Euro. Die Kriminalpolizei Traunstein führt die Untersuchungen zur Brandursache. 

Gegen 20.00 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Polizei am Freitagabend der Brand in einem Wohnhaus in der Hauptstraße in Unterwössen gemeldet. Nach der Verständigung der Integrierten Leitstelle (ILS) wurden von dort aus sofort die umliegenden Feuerwehren, zunächst aus Unterwössen und im Rahmen der Nachalarmierung dann noch die Wehren aus Oberwössen, Schleching, Marquartstein, Grassau und Traunstein in den Einsatz entsandt. Insgesamt waren letztlich 125 Feuerwehrkräfte beteiligt. 

Beim Eintreffen der ersten Helfer der Feuerwehr um kurz nach 20.00 Uhr stand das derzeit unbewohnte Wohnhaus bereits in Vollbrand, Flammen schlugen den Feuerwehrkräften entgegen. Der Brand breitete sich schnell vom Dachstuhl aus über das ganze Haus aus. Gegen 22.30 Uhr hieß es dann: »Feuer aus«, danach fanden noch Nachlöscharbeiten statt und es wurde eine Brandwache gestellt. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch hoher Sachschaden, der auf 300.000 Euro geschätzt wird. 

Für die Kriminalpolizei Traunstein übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) vor Ort die ersten Untersuchungen zur Brandursache. Aussagen dazu können derzeit noch keine getroffen werden, die Ermittlungen dauern an. 

125 Feuerwehrkräfte bei Wohnhausbrand in Unterwössen im Einsatz

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Unterwössen - Bei Eintreffen am Einsatzort stand der Dachstuhl des derzeit unbewohnten Hauses bereits in Vollbrand. Daraufhin wurde Großbrandalarm für die Feuerwehren im Achental ausgerufen. Rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Eine erste Schätzung geht von einem Schaden in Höhe von etwa 300.000 Euro aus. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz konnte gegen 1:30 Uhr beendet werden.

Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni

Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am   25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am   25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am   25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am   25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni
Feuerwehreinsatz bei Wohnungsbrand in Unterwössen am 25. Juni © Wolfgang Gasser @chiemseefoto

Um 20:08 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren aus Unterwössen und Marquartstein zu einem Zimmerbrand in Unterwössen alarmiert. Beide Feuerwehren waren binnen Minuten mit mehreren Einsatzfahrzeugen am Brandobjekt. Vor Ort zeigte sich bei dem ab dem 1. Obergeschoß aus Holz errichteten Einfamilienhaus ein offener Dachstuhlbrand, bei dem die Flammen bereits meterhoch aus dem Dach schlugen. Zudem bestand die Gefahr, dass sich das Feuer auf benachbarte Gebäude ausweitete.

„Wir haben sofort damit begonnen, einen umfangreichen Löschangriff aufzubauen und eine Abschirmung der Nachbargebäude einzurichten“, erklärt 1. Kommandant und Einsatzleiter Michael Klauser von der Feuerwehr Unterwössen. Zudem hatten die Floriansjünger mit mehreren Atemschutztrupps versucht einen Innenangriff zu starten. Dies musste aber auf Grund der hohen Brandausweitung abgebrochen werden. Währenddessen wurde das Alarmstichwort auf „B4 – Großbrandalarm“ ausgeweitet und somit weitere Feuerwehren aus dem Achental sowie aus Traunstein nachalarmiert.

Innerhalb kurzer Zeit waren die Feuerwehren aus Oberwössen, Schleching und Grassau mit weiterem Personal vor Ort. Zudem wurde der Gerätewagen Atemschutz aus Traunstein alarmiert. Die Kreisbrandinspektion war mit Kreisbrandrat Christof Grundner sowie dem zuständigen Kreisbrandinspektor Georg König und dem Kreisbrandmeister Thomas Mayr im Einsatz. Der Fach-Kreisbrandmeister Atemschutz, Stefan Thurner, war vor Ort, um die den Atemschutzeinsatz zu unterstützen. Die alarmierte Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landreises Traunstein war ebenfalls in die Einsatzabwicklung eingebunden.

Mit den Drehleiterfahrzeugen der Feuerwehren Unterwössen und Grassau wurde ein Löschangriff mittels sogenannter Wenderohre eingeleitet. Zudem wurden insgesamt sechs Strahlrohre rund um das Gebäude in Stellung gebracht, damit man das ausgedehnte Feuer in den Griff bekam. Auf Grund der starken Rauch- und Wärmebelastung waren etwa 20 Atemschutzgeräteträger im Einsatz. In einer Atemschutzsammelstelle wurden weitere Atemschutztrupps vorgehalten.

In den ersten Minuten sorgten die Tanks der alarmierten Löschfahrzeuge für ausreichend Löschwasser. Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung aus dem örtlichen Hydrantennetz sowie aus dem etwa 250 Meter entfernten Wössner Bach aufgebaut. Mehrere Leitungen versorgen die Drehleitern sowie die Strahlrohre der Einsatzkräfte mit ausreichend Wasser. Dabei kamen auch mehre Tragkraftspritzen zum Einsatz, die dieses an die Einsatzstelle pumpten.

Nach rund eineinhalb Stunden zeigte der umfangreiche Löschangriff Erfolg und die Einsatzleitung konnte „Feuer aus – Nachlöscharbeiten“ an die Leitstelle in Traunstein melden. Darauf hin konnten die Maßnahmen zurückgefahren und die ersten Feuerwehren aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehren Unterwössen, Oberwössen und Grassau waren bis tief in die Nacht mit Nachlöscharbeiten beziehungsweise einer Brandwache vor Ort.

Die Ortsdurchfahrt von Unterwössen musste für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Verletzt wurde bei dem Brandeinsatz niemand. Das Wohnhaus war aktuell nicht bewohnt, da derzeit umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an dem Gebäude durchgeführt wurden. Für die rettungsdienstliche Absicherung wurden die Schnelleinsatzgruppen „Achental“ und „Reit im Winkl“ des Roten Kreuzes alarmiert. Zudem wurde der Rettungswagen aus Grassau und der Einsatzleiter Rettungsdienst entsandt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 300000 Euro. Was das Feuer in dem leerstehenden Gebäude ausgelöst hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Die letzten Feuerwehrwehrkräfte aus Unterwössen konnten gegen 1:30 Uhr die Einsatzstelle verlassen und ans Gerätehaus zurückkehren.

Pressemeldung Hob/Kreisfeuerwehrverband Traunstein e.V.

Kommentare