Pressemeldung der CSU Wössen

CSU-Gemeinderatsmitglieder aus den Gemeinden des Achentals trafen sich zur gemeinsamen Sitzung

40 CSU-Gemeinderatsmitglieder aus den sieben Gemeinden des Achentals trafen sich zur allerersten gemeinsamen Sitzung
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Naturschutz, Umwelt, Wald und Landwirtschaft im Fokus. Gemeinsame Sitzung der Achentaler CSU-Gemeinderatsmitglieder. Der Zweite Bürgermeister in Unterwössen Johannes Weber (links im Bildhintergrund, stehend) begrüßt den ersten Referenten des Abends Manfred Mertl (rechts im Bildhintergrund, stehend).

Unterwössen - Von Übersee bis Reit im Winkl. Über 40 CSU-Gemeinderatsmitglieder aus den sieben Gemeinden des Achentals trafen sich zur allerersten gemeinsamen Sitzung dieser Art in der Achental Halle im Alten Bad in Unterwössen. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Thema der gemeinsamen Sitzung war „Naturschutz, Umweltschutz, Wald und Landwirtschaft - Berührungspunkte im Handeln zwischen Fachbehörden und Gemeinden sowie diesbezügliche aktuelle Herausforderungen in der Region.“.

Der Ideengeber, Organisator und Sitzungsleiter, Zweiter Bürgermeister in Unterwössen Johannes Weber, freute sich neben den Referenten und zahlreichen Gemeinderatsmitgliedern aus dem ganzen Achental auch die Ersten Bürgermeister Ludwig Entfellner (Unterwössen), Josef Loferer (Schleching), Martina Gaukler (Staudach-Egerndach), Matthias Schlechter (Reit im Winkl) sowie Justus Pfeifer (Ruhpolding) begrüßen zu können. Ferner die Zweite Bürgermeisterin Daniela Ludwig (Grassau) und die Dritte Bürgermeisterin Dr. Sabine Wörnle (Reit im Winkl). Mit dabei waren unter anderem auch Martin Wilhelm (Reit im Winkl), Martin Riedl (Marquartstein), Marco Ehrenleitner (Übersee) und der Geschäftsführer des Ökomodells Achental e.V. Wolfgang Wimmer.


Als Referenten und Diskussionspartner nahmen von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Traunstein deren Leiter Manfred Mertl sowie vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Traunstein (AELF) aus dem Bereich Landwirtschaft dessen Leiter Hans Zens (zugleich Leiter der Landwirtschaftsschule Traunstein) sowie Ludwig Huber und Katharina Land teil. Aus dem Bereich Forsten desselben Amtes waren vertreten der Abteilungsleiter Wolfgang Madl sowie Revierförster Josef Gambs. Den Betrieb Ruhpolding der Bayerischen Staatsforsten AöR vertrat dessen Leiter Paul Höglmüller.

Berührungspunkte zwischen Gemeinden und dem AELF ergeben sich zuvorderst im Rahmen der gemeindlichen Bauleitplanung. Die Behörde ist nämlich als Trägerin öffentlicher Belange im entsprechenden Beteiligungsverfahren zur Abgabe von Stellungnahmen berufen. Auch ist das AELF mit seinem Bereich Landwirtschaft bezüglich vielerlei Aspekte Ansprechpartner für die heimischen Landwirte und mit seinem Bereich Forsten vor allem bezüglich der Waldbewirtschaftung Ansprechpartner für die heimischen Waldbesitzer.

Im Hinblick auf die Grünlandnutzung und den Nährstoffkreislauf der Böden lautete das plakative Fazit der Landwirtschaftsexperten vom AELF „Gülle ist kein Gift!“.

Die Erörterung der Ziele und Maßnahmen zum Schutz und Erhalt unserer heimischen Wälder vor dem Hintergrund des Klimawandels mit zunehmenden Schädlingsbefallen (vor allem Borkenkäfer), Starkregenereignissen, Trockenperioden und Erosionen nahm breiten Raum in den Vorträgen der Forstfachleute ein.

Nachdem die Referenten in kurzen Referaten einen Überblick über die wesentlichen Aufgaben ihrer jeweiligen Institution und die Berührungspunkte mit gemeindlichen Aufgaben sowie über aktuelle Herausforderungen gegeben hatten, war der Abend der Diskussion gewidmet. Vielschichtig und kontrovers, aber dennoch sachlich und gewinnbringend diskutiert wurden unter anderem die aktuellen Themen „Rückkehr des Wolfs?“ und „Overtourism?“.

Ein herzliches Dankeschön an die super Referenten des Abends sowie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Starke Zusammenarbeit! Gemeinsam für die Region!

Pressemeldung der CSU Wössen

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